Die Olgahöhle in Lichtenstein-Honau mit neuem Internetauftritt

Olgahöhle bei Lichtenstein-Honau
Die Olgahöhle in Lichtenstein-Honau (Kreis Reutlingen) wurde im Jahre 1874 bei Steinbrucharbeiten entdeckt. Die Einzigartigkeit dieses geologischen Kleinods wurde rasch erkannt und die Höhle daher bereits im Folgejahr zur Schauhöhle ausgebaut. Bereits zehn Jahre später erhielt die Höhle eine elektrische Beleuchtung und war somit die erste elektrifizierte Schauhöhle Deutschlands. Anders als die meisten Höhlen der Schwäbischen Alb, die schon Jahrmillionen auf dem Buckel haben, ist die Olgahöhle eine nacheiszeitliche Erscheinung und damit nach geologischen Maßstäben „blutjung“. Die Olgahöhle ist also nicht durch Kalklösung entstanden ist, sondern ist eine der seltenen Primärhöhlen. Diese werden zeitgleich mit dem sie umgebenden Gestein gebildet, im Fall der Olgahöhle durch Kalkausfällung des Flusses Echaz an einer Steilstufe.

Die Olgahöhle wird gemeinsam von der Ortsgruppe Honau des Schwäbischen Albvereins und der Höhlenforschungsgruppe Pfullingen betreut. Die Olgahöhle ist im Sommerhalbjahr jeweils am 1. Sonntag eines Monats sowie an besonderen Feiertagen geöffnet. Dann können bei einer Führung die unterirdischen Gänge und die einmaligen Sinterformen wie der charakteristische „Blumenkohlsinter“ (Tuffkalotten) bestaunt werden. Zudem lädt die Umgebung von Honau zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein, z.B. zum Schloss Lichtenstein oder der Echazquelle.

Hier finden Sie den aktuellen Internetauftritt der Olgahöhle –> www.olgahoehle.de

Olgahöhle bei Lichtenstein-Honau

Olgahöhle bei Lichtenstein-Honau