Seminar „Hanf und andere Kulturpflanzen“

Seminar der Heimat- und Wanderakademie zu alten Kulturpflanzen
Die Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg macht auf das Seminar „Hanf  und andere Kulturpflanzen“ aufmerksam, das am Samstag, den 25. Oktober 2014, im EPiZ  Reutlingen stattfand. Bei der Veranstaltung, die unter dem Claim „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ läuft, wurde ein Bogen von der schwäbischen Heimat zur globalisierten welt geschlagen. Denn Hanf-, Flachs- und Leinanbau waren früher auf der Schwäbischen Alb stark verbreitet und verhalfen der dortigen Textilindustrie zu einem rasanten Aufschwung. Inzwischen haben die bewässerugs- und pestitzidintensive Baumwolle Hanf und Flachs fast ganz verdrängt. Das Seminar befasste sich auch mit der Frage:Welchen Einfluss hat eigentlich unser Konsumverhalten auf die Kulturlandschaft?
Das Seminar gehört zur Kursreihe „Wandern – Kulturlandschaft erleben und nachhaltige Entwicklung“
Flyer zur Veranstaltung unter: info hanfseminar

Wandern mit Hunden

Wandern liegt voll im Trend. Für Hundebesitzer ist diese Art der Freizeitbeschäftigung sogar ideal. Denn bei Bewegung in freier Natur kommt sowohl der Mensch als auch der Hund auf seine Kosten. Da Frauchen oder Herrchen ganz gern in der Gruppe wandert, sind geführte Wanderungen besonders gefragt. Mittlerweile haben einige touristische Dienstleister die Marktnische „Wandern mit Hunden“ entdeckt und offerieren jede Menge Touren, Tipps und Serviceangebote.

Wandern mit Hund

Geführte  Wanderungen sind vor allem deshalb so beliebt, weil man hier Kontakte knüpfen und pflegen kann und gleichzeitig viel über Natur, Landschaft und Geschichte erfährt. Diesen Mehrwert wollen sich Hundehalter nicht entgehen lassen. Zumal sie wissen, dass auch ihr Vierbeiner von der Aktivität im Freien profitiert. Beim Schwäbischen Albverein kann man beim Wanderführer anfragen, ob man seinen Hund mitnehmen darf. Viele haben nichts dagegen.

Horst Bohne, Vorsitzender der Ortsgruppe Stuttgart, ist offen für Wanderungen mit Hunden. Er selbst nimmt seinen Irish Terrier Rico regelmäßig zu seinen Ausflügen mit. „Manchmal haben auch noch andere Wanderteilnehmer einen Hund dabei“, weiß der zertifizierte Wanderführer.

Damit das Wandern mit Hunden keinen Ärger verursacht, sondern Freude und Spaß für alle Beteiligten mit sich bringt, müssen einige Regeln beachtet werden:

Eine wichtige Frage lautet: „Muss der Hund während der Wanderung angeleint bleiben?“ Horst Bohne rät dazu, alle Wanderteilnehmer vorher zu fragen, ob ein Hund bei einer Gruppenwanderung zwischendurch mal freilaufen darf. „Es könnte ja sein, dass ein Teilnehmer Angst vor Hunden hat, dann geht das vor und der Hund bleibt angeleint“, so der Vorsitzende der OG Stuttgart. An der Leine müsse das Tier auch in Naturschutzgebieten bleiben. Im Wald sei es grundsätzlich zwar nicht verboten, Hunde ohne Leine laufen zu lassen. „Wichtig jedoch ist, dass die Hunde im Einwirkungsbereich des Hundehalters sind und bleiben“, betont Bohne. Es gebe auch gesetzlich geregelte Zeiten – etwa während Brut- und Setzzeit von Wildtieren – in welchen Hunde im Wald unbedingt angeleint bleiben müssten.

„Grundsätzlich ist der Hundebesitzer für seinen Vierbeiner und dessen Verhalten verantwortlich und letztendlich ist er auch haftbar“, so Bohne. Wichtig sei, dass der Besitzer seinen Hund richtig einschätze. „Der Hund muss ein gutes Sozialverhalten an den Tag legen, gut erzogen sein und er darf vom Leistungsanspruch her nicht überfordert werden“, weiß der Wanderführer. Als Faustformel könne man von maximal ca. 15 Kilometer Streckenlänge pro Tour ausgehen. Hundehalter sollten unbedingt Trinkwasser für ihren Vierbeiner mitnehmen. Bei einer Wandergruppe von 20 bis 30 Leuten sollten nicht mehr als zwei Hunde dabei sein.

Da bei vielen Wanderungen auch eine Einkehr vorgesehen ist, müsse man vorher abklären, ob Hunde in der Gaststätte erlaubt seien. Wenn ja, sollte der Vierbeiner aber an der Leine und unter dem Tisch bleiben. „Auch das Hochspringen an Wanderteilnehmern – wenn auch aus Freude – ist nicht wünschenswert“, erklärt Bohne. Wer als Wanderführer seinen eigenen Hund dabei habe, müsse die Situation mit Hund und Mensch stets im Griff haben und ein gutes Vorbild sein.

Wann und wo müssen Hunde an die Leine?

Bundesweite Leinenpflicht:

  • Innerhalb bebauter Gebiete und öffentlicher Plätze
  • Im Wald während der Brut- und Setzzeit von Wildtieren (April bis Mitte Juli)
  • In Naturschutzgebieten

Landesweite und örtliche Regelungen:

  • Wald- und Forstgesetze für Regelungen im Wald zuständig
  • Ortsgemeinden für Regelungen in der Flur

Quelle: Deutscher Wanderverband/Wanderbares Deutschland

Baden Württemberg

Kein genereller Leinenzwang für Hunde im Wald. Der Hund muss auf Zuruf reagieren und darf nicht jagen.

Ein Buch mit Tourebeschreibungen im Schwarzwald für Hundefreunde und ihre Vierbeiner gibt es ab sofort im Lädle bzw. Online-Shop des Schwäbischen Albvereins:

https://sav.akd-data.de/catalog/product_info.php?products_id=1015