Seminar in Bad Waldsee: Ein Füllhorn mit Tipps für Ehrenamtliche

GPS Workshop

Am Wochenende 17. und 19. Juli fand in Bad Waldsee ein Seminar statt, dessen Titel bereits Programm war: „Geh mal hin, alles drin“ offerierte praxisnahe Tipps in kompakten Workshops für ehrenamtlich tätige Albvereinsmitglieder. Diese konnten bei maximal drei der insgesamt zehn Workshops mitmachen. 54 Teilnehmer waren gekommen und hatten folgende Module zur Auswahl:

  • Wie wir lernen, Natur besser wahrzunehmen/Teil 1 und Teil 2 (Referent Thomas Klingseis)/ Themen waren Artenvielfalt und Möglichkeiten, die Welt der Natur mit Kindern spielerisch zu erforschen.
  • Klappern gehört zum Handwerk (Referent Bernhard Bitterwolf) / Hierbei ging es um rhetorische Fähigkeiten und Kommunikation.
  • D’r letzschde macht’s Licht aus! (Referenten Karin Kunz, Heidi Müller, Rolf Kesenheimer) / Man ging der Frage nach, wie sich veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf die Vereinsarbeit vor Ort auswirken und wie man dem gerecht werden kann.
  • Alles was Recht ist (Referentin Bettina Hungerbühler) / Es ging um Versicherungsschutz und Haftungsfragen.
  • Erlebniswandern (Referentin Margit Elgner-Eisenmann) / Die Frage war, wie man Naturphänomene, Gesteinsschichten, Kulturlandschaften erlebbar machen kann.
  • Einführung in die digitale Karte; Ist das was für mich? (Referenten Bernd Magenau, Bernd Haller) / Gemeinsame Tourenplanung mit der TopMaps-Freizeitkarte 50 des LGL.
  • Kleines GPS-Seminar – Wie? Sie sind schon da? (Referenten Bernd Magenau, Bernd Haller) / Praxistest: Kleine geplante Route, die auf ein GPS-Gerät übertragen wurde und die Teilnehmer durch die Landschaft lenkte.
  • Geocaching – Spaß für die ganze Familie (Referent Bernd Haller) / Mit Geocaching kann man Kinder fürs Wandern begeistern – das Seminar bot eine kleine Einführung.
  • Wetterkunde / Klima (Referent Wolfgang Pösselt) / Der Workshop gab Einblick in die grundlegenden Vorgänge in der Atmosphäre und das richtige Verhalten bei möglichen Wettergefahren informieren.

 

Neben diesem umfassenden Programmangebot gab es am Abend Unterhaltung mit den prominenten Mundartkünstlern Bernhard Bitterwolf und Jürgen Hohl.

Teilnehmer-Berichte zu einzelnen Workshops finden Sie hier:

D’r letzschde macht’s Licht aus!

Klappern gehört zum Handwerk

Wie wir lernen, Natur besser wahrzunehmen/Teil 1

Wie wir lernen, Natur besser wahrzunehmen/Teil 2

Foto: Helmut Emrich

Deutscher Wanderverband beschließt Tag des Wanderns

Künftig wird es einen Tag des Wanderns geben. Das haben die Mitglieder des Deutschen Wanderverbandes (DWV) während der Mitgliederversammlung am 19. Juni in Paderborn entschieden. Der Tag des Wanderns soll jedes Jahr am 14. Mai, dem Gründungstag des Deutschen Wanderverbandes, stattfinden. Zum ersten Mal im Jahr 2016.

Ziel ist es laut Beschluss, an diesem Tag die Vielfalt des Wanderns und das Engagement der Vereine für die Gesellschaft in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Denn Wandern ist nicht nur ein einzigartiges Naturerlebnis. Wer sich in
Wandervereinen engagiert, arbeitet in der Wegepflege oder im Naturschutz, in der Kultur- und Heimatpflege oder er kümmert sich um die Hütten, welche viele Wandervereine unterhalten. Weitere Aufgaben liegen in der Förderung von Familie und Jugend sowie im Engagement für das wichtige Thema Gesundheit.

Botanik mit aussicht

Gelingen kann der Tag des Wanderns jedoch nur, wenn vielen Menschen klar wird, wie vielseitig die Angebote in den Wandervereinen sind. Hier sind alle Landesverbände, Gebietsvereine sowie Ortsgruppen, Zweigvereine und Abteilungen aufgerufen, gemeinsam Verantwortung für diesen Aktionstag zu übernehmen und ihn mit Leben zu füllen.

Deutlich werden sollen an diesem Tag auch die regionalen Besonderheiten. Während manche Ortsgruppe zum Beispiel besonders attraktive Feierabend-Wanderungen organisiert, haben andere tolle Angebote für Familien oder Senioren im Programm. Wichtig ist, dass am Tag des Wanderns viele Mitmachaktionen dazu beitragen, bislang nicht im Verein engagierte Menschen für die Vereinsarbeit zu begeistern.

Auch Kooperationen mit Gastwirten, Naturparken oder Naturschutzverbänden sind in jedem Fall erwünscht.