Lust am Wandern – Lob von Bundesministerin Schwesig

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Gleich zwei Ministerinnen konnten sich bei einer Wanderung der Stuttgarter „Lust-am-Wandern“-Gruppe davon überzeugen, dass beim Wandern Inklusion möglich ist.

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Katrin Altpeter, Landesministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren,  nahmen am 21. August an einer Wanderung im Remstal teil und kamen mit Demenzbetroffenen, deren Angehörigen und den Initiatoren von DemenzSupport Stuttgart und dem Schwäbischen Albverein e.V. ins Gespräch.

Die Ministerin war von der Bandbreite der Albvereinsaktivitäten äußerst angetan. Sie zeigte sich begeistert darüber, was hinter dem Begriff “Natur – Heimat – Wandern” steckt. Zum Beispiel, dass für den Albverein die Einbindung Alter, Alleinstehender, Kranker in die Gemeinschaft und Gesellschaft seit jeher eine Selbstverständlichkeit ist und dass viele Ortsgruppen in ihren Programmen ganz spezielle Angebote haben. Das sei einmalig in Deutschland und geradezu sensationell, meinte Schwesig. Derartiges bundesweit zu propagieren, sei ihr Ziel.

„Gemeinsame Aktivitäten wie das Wandern sind praktische Unterstützung im Alltag: Unter Menschen sein, Kontakte knüpfen, sich austauschen und gegenseitig stark machen“, betonte Manuela Schwesig und dankte dem Schwäbischen Albverein für dieses wichtige soziale Engagement. Bitte lesen Sie auch hier weiter.

Natur erleben, Gemeinschaft, Teilhabe an Aktivitäten, die man immer schon gerne gemacht hat, soll auch denjenigen offen stehen, die mit demenziellen und kognitiven Einschränkungen leben müssen. Darauf sind die Organisatoren und Mitwanderer bei „Lust am Wandern“ eingestellt: Kurze Strecken von max. 6 – 8 km, gemütliches Wandertempo und eine gemeinsame Einkehr am Schluss versprechen allen Mitwanderern einen erlebnisreichen Tag mit vielen Eindrücken, von denen man noch lange zehren kann, siehe Lust am Wandern.