43 Kilometer trotz Regen und Wind

Weitwanderung Götz von Berlichingen, Foto: Michael Schmitt Wandergruppe bei Weitwanderung Götz von Berlichingen, Foto: Michael Schmitt Vorbei an Windradkolossen, Foto: Michael Schmitt

Am 9. September 2017 startete die Weitwanderung: „Auf den Spuren des Götz von Berlichingen“. Treffpunkt war die Eingangstreppe des Klosters Schöntal. Trotz schlechter Wettervorhersage fand sich eine Gruppe hartgesottener Teilnehmer-/Innen ein. Die meisten hatten schon an anderen Weitwanderungen mit Wanderführer Michael Schmitt teilgenommen.

In Regenkleidung ging es los, durchs Kloster, auf schmalen und idyllischen Wegen entlang der Jagst und alten Gleisen der Jagsttalbahn nach Berlichingen und Jagsthausen. Auf dem Friedhof direkt am Wegesrand besuchte die Wandergruppe die imposante Grabanlage der Familie von Berlichingen und das Grab des Altbundespräsidenten Roman Herzog. Der Weg führte den Berg hinauf zur Hohenloher Ebene, hier hatte man einen herrlichem Weitblick.

Weiter ging es durch den Windpark Harthäuser Wald. Die riesigen Windräder dominieren  die Landschaft. Die gewaltigen Ausmaße der Anlage wurden beim Passieren des Weges extrem deutlich:
Die Naben dieser Anlagen befinden sich in einer Höhe von 149 Metern. Zum Vergleich: Die erste Aussichtsplattform des Stuttgarter Fernsehturms befindet sich in 149,8 Metern. Die Rotorblätter haben einen Durchmesser von 110 Metern, die Windräder erreichen demnach beim Rotieren 204 Meter. Der Stuttgarter Fernsehturm ist 216 Meter hoch.

Nach einer Rast in einer Waldhütte vor Möckmühl besserte sich das Wetter, so dass alle frisch gestärkt und gut gelaunt den Weg auf einem schmalen Pfad hinunter nach Möckmühl fortsetzten konnten. Nach einem kurzen Aufenthalt in der historischen Altstadt  ging es – nun bei Sonnenschein – weiter auf alten aussichtsreichen Römerstraßen in Richtung Adelsheim. Kurz vor dem Ort zweigte der Weg ab und führte nach Hergenstadt und zum Limeswanderweg des Schwäbischen Albvereins. Nach Oberkessach wurde ein letzter knackiger Anstieg  bewältigt, dann war man auf der Hohenloher Hochfläche angelangt. Die letzten vier Kilometer führten durch den Wald bis zur Lichtung am Storchenturm. Von da eröffnete sich der Blick aufs Kloster und die umliegende Landschaft bis nach Jagsthausen und zur Götzenburg. Um 18.20 Uhr trafen die Wandernden am Ausgangspunkt der Rundwanderung ein. Zum Abschluss stattete die Gruppe noch dem Kreuzgang des Klosters Schöntal einen Besuch ab und bewunderte die Epithaphplatte des Götz von Berlichingen.

(Bericht von Wanderführer Michael Schmitt)

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Über swaechter

Ich bin freie Journalistin und also solche für die Pressearbeit des Albvereins/Gesamtverein zuständig. Zur Pressearbeit beim Schwäbischen Albverein gehört beispielsweise die Erstellung von Pressemitteilungen und Texten, die Fotobeschaffung, die redaktionelle Arbeit für die Homepage, die Berichterstattung über vereinsinterne Veranstaltungen und Informationsforen, die Zusammenstellung von Presseunterlagen, die Realisierung von Presseterminen und Pressekonferenzen und die Entwicklung von Presseplänen über das Jahr. Außerdem arbeite ich punktuell für verschiedene Verlage als Redakteurin. Weiterhin mache ich projektbezogene Pressearbeit für Unternehmen, Messen sowie Vereine und Verbände. Meine Schwerpunkte sind Umwelt, Naturschutz, Gesundheit, Tourismus, aber auch Facility Management und Kommunaltechnik.