43 Kilometer rund ums Lenninger Tal

Über 30 Wanderer nahmen an der diesjährigen Weitwanderung des Schwäbischen Albvereins Straßdorf teil, die auch über das „Wandertage“- Programm des Albvereins angeboten wurde.

Auf der von Gabi und Siegfried Mahr geführten Wanderung rund um das Lenninger Tal wurden 43 km und ca. 1600 Höhenmeter im An- und Abstieg bewältigt. Die Route führte ab Schlattstall über den Brucker Fels zur Burg Teck, und dann weiter zum Breitenstein, und über das Randecker Maar und dem Schopflocher Moor retour nach Schlattstall. Die Wanderer wurden bei sommerlichen Wetter mit herrlichen Ausblicken ins Lenninger Tal und das Albvorland belohnt.

Sportlich und schön war es auf dem Neckarweg

 

Am Samstag, den 14. April 2018, kamen 21 gut gelaunte Weitwanderer zusammen, um den Neckarweg von Nürtingen nach Esslingen zu erlaufen: 31 km, strahlendes Sommerwetter.

Auf der Strecke gab es faszinierende Eindrücke: Der mystische Auwald gleich bei Zizishausen. Ein Stück weiter direkt am Ufer die Hummelsche Mühle, deren Mühlrad das Wappen der Gemeinde Unterensingen bildet. Schmale, urige Pfade führen zu den historischen alten Gebäuden der 1861 in Betrieb genommenen Spinnerei der Familie Otto. Noch heute werden hier technologisch hochwertige Garne für Bekleidung, Haus- und Heimtextilien und den Medizinbereich hergestellt. Die Energie dazu liefert das eigene Kraftwerk am Neckar. Kaum hat man das Firmengelände verlassen, steht man fast vor der Großbaustelle der neuen ICE-Bahntrasse bei Unterboihingen. Ein mächtiger Erdhaufen ist dort das Produkt von „Wanda“ einer der Tunnelbaumaschinen die sich Richtung Albaufstieg durch die Erde arbeitet. Direkt am Neckar entlang führt der Pfad weiter zur Ulrichsbrücke bei Köngen. Namentlich Herzog Ulrich von Württemberg gewidmet, der in der Beschreibung in Wilhelm Hauffs Roman „Lichtenstein“ 1519 auf der Flucht mit seinem Pferd „hinab in die Wogen des Neckars“ sprang. Auch der alte keltische Fernhandelsweg von Speyer nach Augsburg überquerte den Neckar hier.

Dann, nach einem Abstecher zum Schäferhauser See, überquerte die Wandergruppe den Neckar, um auf der anderen Seite aufwärts die Hochfläche und den Neckarweg wieder bei den letzten Häusern von Köngen zu erreichen.

Über Waldwege und schmale Pfade ging es weiter durch einen dichten, sattgrünen Bärlauchteppich und führten hinab nach Plochingen. Auf den 33m hohen Regenturm des Hundertwasserhauses fiel der erste Blick. Durch die historische Altstadt, dann etwas zäh durch ein Wohngebiet in Hanglage, wurde der Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins erreicht: die Hälfte der Strecke war geschafft. Die Sicht vom Turm reicht von den Kaiserbergen der Stauffer, der „Blauen Mauer“ des Albtraufs entlang, bis zum Hohenzollern und  ins Neckartal bis fast nach Esslingen.

Weiter ging es Richtung Jägerhaus. Etwa 20 Minuten davor symbolisiert seit 500 Jahren das Wahrzeichen „die Eiserne Hand“ die Esslinger Gerichtsbarkeit. Vom Jägerhaus aus ging es erst ein Stück auf dem „Esslinger Höhenweg“ entlang, danach steil die Strümpfelbacher Steige hinab. Durch blühende Streuobstwiesen und zum Schluss auf einem romantischen Hohlweg zum Esslinger Stadtteil St. Bernhardt. Ein letzter kurzer zackiger Anstieg weiter zur Esslinger Burg.

Krönender Abschluss war der Ausblick vom Seilergang der „Burg“ hinunter auf den historischen Markplatz mit seinem alten roten Rathaus. Dann ging es die steilen „Stäffele“  hinunter in die Altstadt und zum Bahnhof.

Text: Sabine Weinmann

Teilnehmerrekord beim Aktionstag Gesundheitswandern

 

Beim Aktionstag Gesundheitswandern am 6. April 2018 in Oberboihingen herrschte ab morgens um 7 Uhr große Betriebsamkeit: An den für unterschiedliche Zielgruppen konzipierten Gesundheitswanderungen (von gemütlich über achtsam bis sportlich) nahmen über den Tag verteilt rund 100 Wandernde teil. Bei herrlichem Wetter ging es in verschiedenen Gruppen übers Tachenhäuser Feld mit traumhaftem Blick auf den Albtrauf mit Teck und Hohenneuffen.

Beim Gesundheitswandern werden an besonders geeigneten und attraktiven Orten der Wanderstrecke Übungsblöcke eingeschoben: Rückenstärkung, Atemübungen, Dehnungs- und Koordinationsübungen.

Alle Teilnehmer waren mit großer Begeisterung bei der Sache.

Wer weitermachen möchte, kann unter unter folgender E-Mail: Termine anfragen.

Der nächste Aktionstag Gesundheitswandern wird im Frühjahr 2019 stattfinden.

20 Weitwanderer am Schwäbischen Bermudadreieck

Am Samstagmorgen 31.03.2018 trafen sich 20 Wanderer an der Alten Turnhalle in Gruibingen zur Weitwanderung „Auf Spurensuche im Schwäbischen Bermudadreieck.

Über die Buchsteige ging es zuerstzum Sühnekreuz bei Gruibingen. Dieses Kreuz ist aus Kalktuffstein gearbeitet, und unter dem Namen Schützenstein bekannt. Der Sage nach sollen sich hier zwei Feldschützen im Streite um die Flurgrenzen gegenseitig umgebracht haben. Am Naturschutzgebiet Sterneck mit Blick zu den Tunnelröhren vom Neubau der A8 vorbei wurde bald darauf die Kreuzkapelle Wiesenteig erreicht. Auf dem Naturlehrpfad vorbei am Katzenfelsen stiegen die Wandernden ins Filstal ab, dann über den Hohlweg Autal ging es weiter zur Burg Reußenstein. Es regnete zwar nicht, doch es war kalt und windig.

Vorbei am Bahnhöfle wurde kurz darauf der Heimenstein mit der Höhle passiert. An der Hindenburg Hütte gab es die erste Rast. Am Randecker Maar, einem ehemaligen Vulkansee machte der Wanderführer auch auf den Salzmannstein aufmerksam. Valentin Salzmann war ein Mitgründer des Schwäbischen Albvereins. Ab hier hat sich der Himmel dann gelichtet, die Sonne kam heraus und begleitete die Gruppe den Rest des Tages. Am Auchtert war mit 814 Meter der höchste Punkt der Wanderung erreicht.
Nach einem Abstecher zum Mörikefelsen ging es weiter durch das Zipfelbachtal, am westlichen Ortsrand von Hepsisau vorbei erreichte die Gruppe den Fuß der Limburg. Die Aussicht war super, ein großer Teil der bereits zurückgelegten Strecke war deutlich zu erkennen. Der Abstieg vom der Limburg erforderte Aufmerksamkeit.

Jetzt führte der Weg über die Häringersteige am Gruibinger Wiesle und den Jahrhundertsteinen vorbei zum Boßlergipfel (799,3m). Am Boßler wurde nun der Bergiff „schwäbisches Bermudadreieck“ erklärt: Ca.19 Menschen mussten bisher am Boßler durch Flugunglücke ihr Leben lassen, daher der Name. Über einen Waldpfad stiegen die Weitwanderer schließlich zum naheliegenden Parkplatz an der A8 ab und dann wieder hinauf zum Kornberg (779m). Nach weiteren 4 km Abstieg war der Ausgangspunkt erreicht. Geschafft: 43,8 km 1940 Hm.

Text (überarbeitet): Wanderführer Ernst Büchele (siche auch: https://nlpmasterblog.wordpress.com/2018/04/02/auf-spurensuche-im-schwaebischen-bermudadreieck/)