Rückblick auf eine schöne Ü30 Pilgertour

Pilgerwanderung, Foto S. Bayer  Waldweg, Foto: S. Bayer

Rund 50 km, zwei Tage, sieben Teilnehmer, die Wanderung führte von Esslingen nach Tübingen, immer entlang des Muschelzeichens.

Nach anfänglichem Regen herrschte optimales Wanderwetter – nicht zu warm und nicht zu kalt. Der Muschel folgend verließ die Wandergruppe unter der Leitung von Susi Bayer am Samstag, 12. August, Esslingen. Die Gruppe durchquerte Berkheim und Denkendorf und gelangte durch schöne Waldwege zu den Lindenhöfen. Mit ständigem Blick zur Burg Teck und dem Hohenneuffen blieb man auf der Anhöhe. Am Nachmittag erreichte die Gruppe Neckartailfingen, wo man übernachtete und auch den Pilgerstempel abholte.

Ausgeruht und frisch gestärkt ging die Truppe am Sonntagmorgen, 13. August,  auf die „restlichen“ knapp 30 km nach Tübingen. Der Schweiß lief durch die vielen Anstiege bei den meisten in Strömen. In der Wanderraststätte an der Domäne Einsiedel gab es dann eine ausgiebige Rast und auch einen weiteren Pilgerstempel. Weiter ging es durch den Schönbuch bis Bebenhausen, wo das Schloss besichtigt wurde.Tübingen erreichte man „von oben“ auf allen unbekannten Wegen vorbei am geografischen Mittelpunkt Baden-Württembergs.

Weitere Informationen zu Ü30 Wandern

Marathonwanderung im Stauferkreis

 Marathonwanderung Stauferkreis-foto-b-haller schafherde-bei-marathonwanderung-foto-b-haller

Am 5. August um 6:15 Uhr starteten in Bad Boll zehn Teilnehmer im Alter zwischen 15 und 73 Jahren zur Marathonwanderung  unter der Leitung von Bernd Haller. Die Wanderung führte komplett über aktuelle und geplante Qualitätswanderwege.

Zunächst führte die Strecke über den geplanten Löwenpfad „Berta-Hörnle-Tour“ zum Albtraufgänger, dann weiter an der Silberpappel und der Boller Heide vorbei auf aussichtsreichen Wegen zum Galgenbuckel oberhalb von Gammelshausen. Weiter ging die Tour über den  Fuchseckhof zum Schlater Panoramaweg auf dem der Albtraufgänger verläuft und der HW1 hinzukommt. Danach führte die Wanderung über Grünenberg zum Parkplatz „Burren,“ und auf dem HW1 zur Mittagsrast im Wasserberghaus. Die 40 Kilometer haben alle gut überstanden.

Weitwanderung der OG Eningen – alle waren stolz

 Weitwandergruppe, Foto: M. Coconcelli

So weit die Füße tragen hieß die Weitwanderung der OG Eningen unter Achalm am 15. Juli: Wanderführer Michael Coconcelli führte 19 Teilnehmer (u.a. aus Schwäbisch Hall, Mosbach, Nagold und Blaubeuren) bei herrlichem Wanderwetter 40 Kilometer weit und über 1100 Meter An- und Abstiege hinweg.

Das erste Ziel der  harmonische Gruppe war der untere Lindenhof im Arbachtal. Einige Teilnehmer genossen sprachlos die knackige Steigung zum Mädlesfels und waren dankbar für die Verschnaufpause auf der Höhe.

Weiter ging es zum Übersberg, zur Ruine Stahleck, dem Eckfelsen mit Ausblick ins Echaztal. Der Große Greifenstein war ein idealer Platz für eine Vesperpause. Gestärkt brach die Gruppe anschließend nach Holzelfingen auf.

Weiter gings auf den Traufwegen oberhalb Honau (Geburtsort von Wilhelm Hauff) nach Traifelberg und zum Alten Lichtenstein, Schloß Lichtenstein (entstanden nach dem gleichnamigen Hauff-Roman) und dann die verdiente Rast an der Nebelhöhle. Das Naturschutzgebiet Won und der Wackerstein mit Fernsichten in den Schwarzwald und Schwäbischen Wald bereicherten die Tour.

Von „dr Pfullinger Ondrhos“ aus genoss die Gruppe ein überwältigendes Panorama. Über die Wanne erreichten die Teilnehmer Pfullingen und um 17.45 Uhr schließlich den Eninger Hof zur verdienten Abschlusseinkehr.

Man war sich einig: Die anstrengende Strecke in der vom Wanderführer eingeforderten Zeit bewältigt zu haben, erfüllte jeden mit einem gewissen Stolz. Kleine Pausen, gefüllt mit Wissenswertem aus Geologie, Orts- und Landesgeschichte,  hatten die herausvordernde und sehr gelungene Veranstaltung abgerundet. Fazit: Auch eine sportliche Wanderung bietet Möglichkeiten zur Wissensvermittlung, desweiteren viele Anregungen, für künftige Unternehmungen.

Demnächst: Pilgerwanderung für Ü30

esslingen-tuebingen

Am 12. und 13. August wird es besinnlich: Wanderbegeisterte 30-50-Jährige dürfen sich auf eine zweitägige Pilgerwanderung freuen. Die ca. 50 km lange Strecke führt von Esslingen nach Tübingen. Die zertifizierte Wanderführerin Susi Bayer leitet die Tour. Anmeldung ist bis zum 4. August möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Wanderführerausbildung in Bartholomä – noch Plätze frei

Wer Wanderungen leiten will, sollte Know-how haben

Am 16. September startet eine Wanderführerausbildung im STB Bildungszentrum in Bartholomä. In unserer schnelllebigen Zeit ist das Wandern unglaublich beliebt geworden. Auf geführten Wanderungen erfährt man viel über Natur und Kultur und ist in besten Händen, was Tempo, Weg und Technik angeht. Zum zertifizierten Wander-, Natur- und Landschaftsführer  kann man sich bei der Heimat- und Wanderakademie – der gemeinsamen Bildungseinrichtung der  Wanderverbände Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein – ausbilden lassen.

Die Unterrichtsinhalte der Ausbildung zum zertifizierten Wanderführer gliedern sich in mehrere Module, bestehend aus dem Grundlehrgang, dem Abschlusslehrgang und drei Aufbaulehrgängen, hier die Termine:

    • 16./17.09.2017 Grundlehrgang Wandern
    • 14./15.10.2017 Aufbau Wandern
    • 25./26.11.2017 Aufbau Natur
    • 03./04.02.2018 Aufbau Natur/Kultur
    • 17./18.03.2018 Abschlusslehrgang

 

Die Wanderführerausbildung bietet sowohl für Erfahrene als auch für Neueinsteiger viel Wissenswertes: Dazu gehören der Umgang mit topographischen Karten genauso wie die Orientierung im Gelände. Sie lernen sozial kompetent mit der Stimmung in einer Gruppe umzugehen und darüber hinaus für ein gutes Miteinander zu sorgen. Zusätzliche Kenntnisse in Sachthemen wie Landschaftsgeschichte, Entwicklung der Kulturlandschaft, Geologie, Naturschutz und Landschaftspflege, aber auch Führungsdidaktik, Recht und Marketing runden die Ausbildung ab.

Daneben kommen aber auch der Spaß und gemeinsame schöne Erlebnisse bei tollen Exkursionen nicht zu kurz. Hohe fachliche Qualifikation, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein zeichnen die Referenten der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg aus.

Informationen zu den Gebühren finden Sie hier

 

Verantwortungsvoller Wanderführer bricht Nachtwanderung ab

Schlechtes Wetter am Start, Foto: Ralf Berger   gewitter-foto-ralf-berger

18 Teilnehmer hatten sich hoch motiviert abends am 7. Juli zur 33 km langen Nachtwanderung „Albtraufweg im Licht der Stirnlampe“ in Bad Überkingen eingefunden. Doch der Wettergott hatte kein Erbarmen und Wanderführer Ernst Büchele reagierte nach einer einstündigen Etappe äußerst besonnen und verantwortungsvoll. Nachdem Gewitter und Starkregen mit Sturm eingesetzt hatten, entschied er sich die Tour abzubrechen. Er befürchtete aufgeweichte Pfade am Albtrauf, rutschigen Untergrund und fehlende Unterstände.

Der Rückweg wurde dann bereits in der Dunkelheit zurückgelegt. Hier hat sich schon gezeigt, dass einige Teilnehmer sehr gefordert waren. Aber zum Glück und aufgrund der richtigen Entscheidung von Wanderfüher Büchele sind alle wieder gut am Starpunkt angekommen.

Ernst Büchele will die Tour nochmal  für den Herbst einplanen.

Gut organisiert – alles geklappt: Wimpelwanderung nach Plochingen

Wimpelwanderung 2017 Winnenden Richtung Plochingen unterwegs, Foto: R. Luther Pause, Foto: R. Luther

Wimpelwandergruppe am Jubiläumsturm, Foto: D. Weiss Wimpelwandergruppe mit Bürgermeister Buß und Präsident Rauchfuß, Foto: D. Weiss Wimpelübergabe an Bürgermeister Buß, Foto: S. Wächter

Bei der Wimpelwanderung 2017 des Schwäbischen Albvereins wanderten 25 Teilnehmer am 23. Juni unter Leitung von Eugen Kärmer von Winnenden, dem Austragunsort des letzten Landesfests, nach Plochingen, wo die Hauptversammlung stattfand. Die Strecke führte über Großheppach, Beutelsbach, Schnait über den Schurwald bis zum Jubiläumsturm in Plochingen.

Die Wanderer kamen trotz anstrengender Anstiege und viel Sonne wohlbehalten an. Nach einer zweitägigen Wanderung wurden sie am späten Nachmittag des 24. Juni 2017 vom Vorstand des Schwäbischen Albvereins sowie Repräsentanten des Esslinger Gaus und der Ortsgruppe Plochingen in Empfang genommen worden.

Der Wimpel wurde nach der Hauptversammlung am 25. Juni 2017 feierlich an den Plochinger Bürgermeister Frank Buß übergeben, der ihn nun bis zur nächsten Wimpelwanderung zum Landesfest in Kirchheim aufbewahrt. 

„Von Baden nach Württemberg“- eine anspruchsvolle Weitwanderung im Rückblick

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Bei schönstem Sommerwetter haben sich am Samstag, 24. Juni 2017, um 7.20 Uhr neun Personen zur anspruchsvollen Weitwanderung von „Baden nach Württemberg“ am Bahnhofsvorplatz in Pforzheim eingefunden. Nach Begrüßung der Teilnehmer durch den Wanderführer Michael Schmitt machte sich die Gruppe hoch motiviert und gut gelaunt auf den Weg. Zunächst ging es durch Pforzheim, entlang der Enz bis zum Anstieg in Richtung Buckenberg Seehaus und über einen Abschnitt der Eppinger Linien. Einst diente die Befestigungslinie, die sich auf einer Länge 86 km von Weißenstein bei Pforzheim nach Neckargemünd zieht, als Verteidigungslinie gegen Franzoseneinfälle im Pfälzischen Erbfolgekrieg von 1695 bis 1697. Erbaut worden war sie von Ludwig Wilhelm von Baden, dem „Türkenlouis“. Der Weg führte durch Waldgebiet abschnittsweise entlang am alten Grenzverlauf zwischen Baden und Württemberg bis kurz vor Tiefenbronn.

Ab hier öffnete sich die Landschaft und die typische Gäulandschaft lag vor den Wanderern. Nach einer Weile ging es durch den idyllischen Ort Mühlhausen mit seinen ansprechenden Fachwerkhäusern. Dort legten die sportlichen Wanderer eine  längere und verdiente Rast im NSG Silberberg ein. Die Sonne stand hoch am Himmel und die Temperaturen lagen über 30°C, alle Wanderer hatten ausreichend zu essen und zu trinken im Rucksack, sodass der Weg frisch gestärkt fortgesetzt werden konnte. Leider war es zur Hälfte der Wegstrecke dann doch so, dass temperaturbedingt und wegen Muskelzerrungen zwei Wanderer jeweils in einer Ortschaft und an einer bewirtschafteten Waldgaststätte die Tour abbrechen mussten.

Die verbliebenen sieben Wanderer setzten Ihren Weg durch bewaldetes Gebiet weiter fort, vorbei an Renningen und Eltingen den Rossweg hinunter nach Glemseck, doch zuvor unterquerte man die architektonisch und von ihrer Größe imposante A8 Brücke welche Leonberg mit dem Stuttgarter Kreuz verbindet. Nach 39 km wurde erneut eine längere Rast eingelegt. Der Weg führte weiter entlang des Madentals, dann leicht ansteigend, vorbei an alten Sandsteinbrüchen in Richtung Bärenschlössle welches wir eine Stunde später erreicht haben. Weiter ging´s durch den kühlen Wald zu einem Abschnitt des Blaustrümpflerweges, welcher oberhalb Heslach´s zum alten Hochwasserbehälter führt. Nach herrlichen Ausblicken Richtung Osten und Süden ging es die Hasenbergsteige hinunter bis zur Karlshöhe. Nach 53 km waren alle Teilnehmer noch so fit, dass wir die Treppen erklommen haben um gemeinsam in einem der schönsten Biergärten Stuttgarts bei phantastischem Ambiente und bester Stimmung noch ein Abschlussbier zu genießen.

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Der letzte Abschnitt des Weges führte von der Karlshöhe zur Königsstrasse und dann gerade Wegs zum Bahnhof wo die Wanderung um 20.30 Uhr und mit fast genau 55 km beendet wurde.

Fotos und Text: Michael Schmitt

Geschafft: Sportliche Tour vom kalten Markt ins Albstädtle

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Bei der Weitwanderung „Mal 20 km keine Ortschaft“ am 18. Juni unter der Führung von Jürgen Haible, dem Vorsitzenden der OG Hayingen, starteten zehn Teilnehmer gegen 7 Uhr morgens in Stetten am kalten Markt zur mehr als 40 km langen sportlichen Tour nach Hayingen. Zunächst gab es einiges an Insider-Wissen aus der Geschichte von Stetten. Dann ging es weiter auf den Weg hinab in das Tal der Schmeie, einem kleinen Bach ähnlich der Lauter. Durch Wald, Wiesen und Feldwege ging es nach Veringendorf ins Laucherttal. Zur Mittagszeit erreichte die Wandergruppe Inneringen, ein sehenswertes kleines Städtchen mit hübscher Pfarrkirche, das zu Hettingen gehört. Nach kurzer Pause und Erfrischung im dortigen Narrenbrunnen ging es weiter nach Pistre, einem kleinen Ort mit nur drei Häusern. Von wanderte die Gruppe dann in Richtung Kettenacker (Brennesselgefahr), Tigerfeld über den Georgenhof, Glastal zum Zielort Hayingen. Ankunft war gegen 17.30 Uhr.

Anmerkung des Wanderführers: „Schmeie, Lauchert, die Albhochfächen sowie die Hayinger Täler und Tälchen haben uns am Ende 46 km abverlangt. 750 Anstiegs- und 900 Abstiegsmeter, gegangen von 7:10 bis 17:35 Uhr mit 1,75 h Pausen, aufgeteilt auf 10 Pausen von 5 bis 35 Minuten. Die längsten Anstiege waren zu Beginn, jeweils von Schmeie und Lauchert auf die Hochfläche zurück“.

 

Nächste Ü30 Wanderung fordert den Sportgeist

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Von Baden nach Württemberg lautet der Titel der nächsten Ü30-Wanderung am 24. Juni. Der Name ist dabei Programm, denn die Tour führt vom Bahnhof Pforzheim bis in die Landeshauptstadt Stuttgart, durch Gäulandschaften, schmucke Dörfer und durch Streuobstwiesen. Insgesamt 55 Kilometer und rund elf Stunden Gehzeit.

Wer die Herausfoderung sucht, sollte unbedingt dabei sein. Die Wege sind insgesamt gut ausgebaut und einfach.

Informationen zur Wanderung