Geh mal hin – alles drin: Große Nachfrage, ein paar Plätze gibt’s noch

Vom Start weg (im Jahr 2013) war das Seminar „Geh mal hin – alles drin“ der Renner und ist seitdem unglaublich beliebt. Vermutlich liegt es neben der tollen Location in der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee an der Vielfalt der Kurse und Aktivitäten, die an einem Wochenende geboten werden. Dieses Mal sind es 15 Veranstaltungen.

Siehe Veranstaltungsflyer

Bei folgenden kann man sich noch anmelden:

  • Klappern gehört zum Handwerk (Thema Kommunikation)
  • Vom Wanderplan zum Wanderevent (Ausschreibung von Wanderungen)
  • Cool bleiben, auch wenn’s heiß wird (Thema Konfliktmanagement)
  • Familienarbeit
  • Versicherungsfragen & Reiserecht
  • Das Unternehmen Schwäbischer Albverein, wie funktioniert das eigentlich
  • Burnoutprophylaxe
  • Wanderführerausbildung
  • Navigatio mit dem iPhone

 

Termin

Wanderführerausbildung – noch Plätze frei

Wanderführerausbildung "Karte & Kompass", Foto: Walter Völmle

Für die Ausbildung zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer 2018 der Heimat- und Wanderakademie sind noch Plätze frei.

Melden Sie sich an – es lohnt sich!

Die Wanderführerausbildung bringt nicht nur den Teilnehmern selbst einen ungeheuren Kompetenzgewinn, sondern auch den Ortsgruppen, die mit zertifizierten Natur- und Landschaftsführern werben können.

Nach dem Motto „Qualität überzeugt“.

Hier finden Sie die Termine

Hier der Flyer Wanderführerausbildung

Ü30 Wanderung durch die Felsengärten

Wanderung Hessigheimer Felsengärten, Foto: U. Trinkner

Am Samstag, 27. Januar, begrüßte die Wanderführerin Ute Trinkner 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Bahnhof Besigheim, um durch die Hessigheimer Felsengärten zu wandern. Statt klirrender Kälte, wie im Januar erwartet, war es eher mild und matschig.

Gemeinsam ging es vom Ortsende Besigheim aus am Neckar entlang Richtung Hessigheim. Steil bergauf zum ersten Aussichtspunkt „das Hörnle“ mit Sicht auf Besigheims Altstadt – auch der Stromberg-Heuchelberg und das Zabergäu waren bei diesiger Sicht zu erkennen. Weiter ging es zur Salenkanzel mit Blick auf Hessigheim, Mundelsheim, die Neckarschlaufe, der Käsberg und die Ausläufer der Felsengärten. Die durchweichten Böden führten zu einer kleinen Streckenänderung, um den steilen Abstieg für alle sicher zu gestalten. So ging es dann auch durch den „Neckarhaldenweg“ (Urwald der Zukunft) – seit 1978 wird der Wald minimalst bewirtschaftet. Über eine Hängebrücke überquerten die Wandernden den Neckar und dann durch wanderten sie durch die schönen Felsformationen der Felsengärten hindurch. Die Fernsicht nach Stuttgart und auf die Schwäbische Alb war bei grauem Himmel etwas schwierig. Schließlich ging es zurück nach Besigheim durch die Altstadt Richtung Bahnhof.

Die Strecke betrug insgesamt 22 Kilometer und die Wanderung ca. 4,5 Stunden.

Neues Programm Wandertage 2018 – Heimat erleben

Digelfeld, Foto: S. Wächter

Der Schwäbische Albverein lädt in seiner frisch zur CMT erschienenen Broschüre „Wandertage 2018 – Heimat erleben“ dazu ein, Landschaft und Natur in der Gruppe und unter fachkundiger Leitung zu genießen. Der 68 Seiten starke Flyer listet zwischen März und November eine Fülle beeindruckender Wandertouren auf. Von informativen Themenwanderungen, über sportliche Weitwanderungen bis hin zu Gesundheitswanderungen und Touren für Ü30 Wanderer.

„Bei geführten Wanderungen erleben Sie eine unbeschwerte Zeit in einer netten Gemeinschaft und werden von unseren zertifizierten Wanderführern gut betreut“, erklärt Albvereins-Wanderexpertin Karin Kunz. Sie rät allen aktiven Wanderern, sich einen Wanderfitnesspass (z.B. bei den Ortsgruppen) zu besorgen und sich die Kilometerleistungen vom jeweiligen Wanderführer bestätigen zu lassen. Ab  200 Kilometer Jahresleistung erhalten Erwachsene  das  Deutsche Wanderabzeichen. Damit kann man am Bonus-System vieler Krankenkassen teilhaben.

Ein „Aktionstag Gesundheitswandern“ findet am 6. April 2018 statt.

Der Flyer „Wandertage 2018 – Heimat erleben“ kann über den Albvereins-Shop kostenlos bezogen werden und ist auch auf der Homepage hinterlegt.

Das Programm online finden Sie hier

Ü30 Wandern: Schlechtes Wetter – kein Problem

Ü30 Tour ab Vaihinen/Enz, Foto: S. Fischer Wandern trotz Regen im Januar, Foto: S. Fischer Ü30 Wanderung mit hoch motivierter Wandergruppe, Foto: S. Fischer

Trotz einiger wetterbedingter Absagen (Regen, windig, kalt) haben elf Frauen und Männer an der ersten Ü30 Wanderung „Der Speck muss weg“ am 4. Januar 2018 teilgenommen. Die sportliche Winterwanderung durch die Höhenzüge des Strombergs hat allen gut gefallen, die Gruppe war hoch motiviert, äußerst wetterfest und den ganzen Tag (7,5 Stunden!) guter Dinge.

Aufgrund des vielen Regens waren zwar viele Wege sehr matschig aber in Summe dennoch gut begehbar. Ein paar Ausrutscher hat es auf dem weichen Untergrund gegeben, die aber alle harmlos waren.  Von den elf Teilnehmer waren sieben Nichtmitglieder.

Streckeninfo: Vaihingen (Enz) – Kleinglattbach – Eselsberg – Gündelbach – Hambacher See – Ochsenbach – Ruine Blankenhorn (Mittagspause) – Wildpark Stromberg – Bönnigheim, ca. 28 km.

 

 

Tolle Stimmung beim Ü30-Fackelzug zur Hiltenburg

gruppe-bei-fackelwanderung-foto-b-s-loos Nächtlicher Fackelzug, Foto: B.S. Loos

Nachdem uns Petrus gnädig gestimmt war, konnten wir beim zweiten Anlauf (17. November 2017) mit einer tollen Gruppe hinauf auf den 718m hohen Schloßberg ziehen. Bei der Zwischenstation, der Hiltenburghütte, wurden wir bereits vom Hüttenwart des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Bad Ditzenbach erwartet. Die Fackeln wurden ausgegeben und entzündet. Nach einem kurzen Anruf, bei der Feuerwehrleitstelle setzte sich der Fackelzug in Bewegung. Unterwegs bekamen wir eine Sage über die Tochter des Grafen von Helfenstein vorgetragen. Auch sollten wir achtgeben, nicht auf eine „bekrönte Schlange“ zu treten oder gar einen „Greif“ über uns zu sehen. Auf dem Plateau angekommen, bestiegen wir als erstes den Bergfried der Kernburg. Dort wurde Interessantes über die Entstehung und Bedeutung, der einst mächtigen Hiltenburg und über deren Besitzer, die Grafen von Helfenstein erzählt. Anschließend wurden wir über das Burggelände geführt, ausgenommen die Keller, da dies zu gefährlich gewesen wäre. Die Teilnehmer erfuhren auch die Geschichte über die Zerstörung im Jahre 1516. Im letzten Fackelschein zog die Gruppe wieder hinab zur Vereinshütte. Dort war ein zünftiges Vesper hergerichtet. Die Hüttenwirtin sorgte mit lustigen Vorträgen für viele Lacher. So ging allmählich ein schöner und fröhlicher Abend zu Ende.

(S. Loos)

Neues Programm für sportliche Wanderer

Für alle, die 2018 die ultimative Herausforderung suchen, haben mehrere Ortsgruppen des Schwäbische Albvereins unterschiedlichste Weitwanderungen (vom 24-Stundenwandern, über Nachwandern, Marathonwandern und einer Anwanderung zum Deutschen Wandertag Detmold) zusammengestellt. Der Flyer „Sportliche Wanderungen 2018“ ist soeben erschienen. Die Entfernungen betragen zwischen 30 und max. 80 km. Die Wanderungen finden zwischen März und Oktober 2018 statt. Weitere Informationen und den Flyer als pdf-Datei finden Sie hier

Rapsfeld, Foto: Michael Schmitt 239362_original_r_k_b_by_albrecht-e-arnold_pixelio-de-klein

Foto links: Michael Schmiitt, Foto rechts: Albrecht E. Arnold_pixelio.de

Bei der letzten Ü30 Tour ging es „hoch hinaus“

Super Ausblick über das Echaztal, Foto: S. Ulmer Schloss Lichtenstein, Foto: S. Ulmer Kletterpark, Foto S. Ulmer
Am Sonntag, den 24.09.2017 (Tag der Bundestagswahl) haben sich ein paar taffe Mädels getroffen, um gemeinsem Richtung Schloss Lichtenstein zu wandern und dort ein Abenteuer im Kletterpark zu erleben. Vom Reutlinger Bahnhof startete die kleine Gruppe unter Leitung von Wanderfühererin Sonja Ulmer mit dem Bus bis zur Haltestelle Oberhauser Steige. Per Pedes ging es den Albtrauf hinauf. Auf dem Gießstein angekommen, konnte man die herrliche Aussicht auf das obere Echaztal und das Schloss Lichtenstein genießen. Nach einer kurzen Vesperpause machten sich die Wanderinnen sogleich auf den Weg – am Albtrauf entlang – zum Schloss Lichtenstein. Ziel war in erster Linie der Kletterpark. Hier konnten nochmal alle ihr Geschick unter Beweis stellen.

Die Rückfahrt mit dem Linienbus bis Kleinengstingen war sehr abenteuerlich. Keine Ansagen der kommenden Bushaltestelle! Zum Glück ist der Bahnhof in Kleinengstingen gut erkennbar. Die Weiterfahrt nach Reutlingen legte die Wandergruppe mit dem Sonnenalb-Express (Oldtimberbus, Baujahr 1966) zurück. Vorbei an der Bärenhöhle, Nebelhöhle, dem Ostereinmuseum in Erpfingen und durch die Tulpenstadt Gönningen…. vielleicht eines der nächsten Ausflugsziele?!?

(Textvorlage: Sonja Ulmer)

Wandergruppe Hoch hinaus, Foto: S. Ulmer

43 Kilometer trotz Regen und Wind

Weitwanderung Götz von Berlichingen, Foto: Michael Schmitt Wandergruppe bei Weitwanderung Götz von Berlichingen, Foto: Michael Schmitt Vorbei an Windradkolossen, Foto: Michael Schmitt

Am 9. September 2017 startete die Weitwanderung: „Auf den Spuren des Götz von Berlichingen“. Treffpunkt war die Eingangstreppe des Klosters Schöntal. Trotz schlechter Wettervorhersage fand sich eine Gruppe hartgesottener Teilnehmer-/Innen ein. Die meisten hatten schon an anderen Weitwanderungen mit Wanderführer Michael Schmitt teilgenommen.

In Regenkleidung ging es los, durchs Kloster, auf schmalen und idyllischen Wegen entlang der Jagst und alten Gleisen der Jagsttalbahn nach Berlichingen und Jagsthausen. Auf dem Friedhof direkt am Wegesrand besuchte die Wandergruppe die imposante Grabanlage der Familie von Berlichingen und das Grab des Altbundespräsidenten Roman Herzog. Der Weg führte den Berg hinauf zur Hohenloher Ebene, hier hatte man einen herrlichem Weitblick.

Weiter ging es durch den Windpark Harthäuser Wald. Die riesigen Windräder dominieren  die Landschaft. Die gewaltigen Ausmaße der Anlage wurden beim Passieren des Weges extrem deutlich:
Die Naben dieser Anlagen befinden sich in einer Höhe von 149 Metern. Zum Vergleich: Die erste Aussichtsplattform des Stuttgarter Fernsehturms befindet sich in 149,8 Metern. Die Rotorblätter haben einen Durchmesser von 110 Metern, die Windräder erreichen demnach beim Rotieren 204 Meter. Der Stuttgarter Fernsehturm ist 216 Meter hoch.

Nach einer Rast in einer Waldhütte vor Möckmühl besserte sich das Wetter, so dass alle frisch gestärkt und gut gelaunt den Weg auf einem schmalen Pfad hinunter nach Möckmühl fortsetzten konnten. Nach einem kurzen Aufenthalt in der historischen Altstadt  ging es – nun bei Sonnenschein – weiter auf alten aussichtsreichen Römerstraßen in Richtung Adelsheim. Kurz vor dem Ort zweigte der Weg ab und führte nach Hergenstadt und zum Limeswanderweg des Schwäbischen Albvereins. Nach Oberkessach wurde ein letzter knackiger Anstieg  bewältigt, dann war man auf der Hohenloher Hochfläche angelangt. Die letzten vier Kilometer führten durch den Wald bis zur Lichtung am Storchenturm. Von da eröffnete sich der Blick aufs Kloster und die umliegende Landschaft bis nach Jagsthausen und zur Götzenburg. Um 18.20 Uhr trafen die Wandernden am Ausgangspunkt der Rundwanderung ein. Zum Abschluss stattete die Gruppe noch dem Kreuzgang des Klosters Schöntal einen Besuch ab und bewunderte die Epithaphplatte des Götz von Berlichingen.

(Bericht von Wanderführer Michael Schmitt)

Ü30-Stäffelestour war der Renner

Stäffelestour, Foto: Michael Schmitt Stuttgarter Zacke, Foto: Michael Schmitt Sättelestour, Ausblick, Foto: Rainer Niebel

Nach der Begrüßung der 26 Teilnehmer-/innen durch den Wanderführer Michael Schmitt, startete am wetterdurchwachsenen Sonntag, 17. September, kurz nach zehn, die Ü30- Stäffelestour vom Bahnhof aus in Richtung Uhlandshöhe. Vorbei an der S21 Baustelle ging´s in flottem Schritt über den Wullesteg durchs Meridien, hinauf zu den Emil Molt Staffeln. Auf der Halbhöhe angekommen, gab es ein paar Erläuterungen zu der Verbindung von Emil Molt, der ersten Walldorfschule und Rudolf Steiner (Begründer der Antroposophie). Der Weg führte weiter entlang der Halbhöhe mit seinen tollen Ausblicken hinüber zum Kräherwald mit Bismarkturm, Monte Scherbelino, Killesberg, Burgholzhof und über die komplette Stuttgarter Innenstadt. Bei der Sternwarte angekommen reichte der Blick bis ins Neckartal und Umgebung. Nach ein paar informativen Erklärungen zur Sternwarte, was Albert Einstein damit zu tun hat; was es mit der Garbkapelle, deren Geschichte und dem Refelktorspiegel über der Eingangstür Tür auf sich hat und nach zwei Anektoden zur Namensgebung des bekannten Eintopfes Gaisburger Marsch, ging es weiter zum Eugensplatz. Nach kurzer Betrachtung des Galateabrunnens mit seiner Meeresnymphe von 1890 ging es an den Wasserkaskaden hinunter, durchs Gerichtsviertel zum Charlottenplatz und von da mit der U- Bahn zum Marienplatz. Eine kurze Fahrt mit der „Zacke“ die alte Weinsteige hinauf zum Haigst. Von dort eröffneten sich schöne Ausblicke in Richtung Remstal und vorgelagerter Umgebung. Nach einem Gruppenbild beim Santiago de Chile Platz ging es wieder flott weiter, entlang des Blaustrümpflerwegs zum Dornhaldenfriedhof und vorbei am ehemaligen Garnisonsschützenhaus. Beim Betreten des Friedhofsgeländes waren noch gut die alten Schiessbahnbegrenzungen zu erkennen. Vom Dornhalden- ging es weiter zum Waldfriedhof und schließlich zum „Erbschleicherexpress“, der alten Standseilbahn. Mit der U-Bahn zum Waldeck und zu Fuß weiter hinauf ins Waldheim, wo die Teilnehmer nach einer Stärkung Richtung Bürgerallee und Blaustrümpflerweg wanderten. Ein Stück die Hasenbergsteige hinunter und ein paar Treppenstufen später, erreichten wir den Biergarten auf der Karlshöhe. Wetterbedingt ging es weiter in Richtung Bahnhof wo um 15.50Uhr die Wanderung beendet wurde.

Bericht von Wanderführer Michael Schmitt