Ü30 Wandern – Last Minute Anmeldung für die kulinarische Stadtführung in Öhringen

Anmeldeschluss verlängert!

Am 12.05.2017 geht es besonders schmackhaft bei unserer Ü30 Wanderung Kulinarische Stadtführung in Öhringen zu.

Der Anmeldeschluss wurde nun verlängert und es besteht die Möglichkeit, sich noch bis zum 1. Mai bei Sebastian Schmidt anzumelden.
Wer Interesse hat, sollte sich beeilen, denn es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

Alle Infos zur Wanderung finden Sie hier

Tag des Wanderns – Ortsgruppen sind sehr aktiv

Der Tag des Wanderns am 14. Mai 2017 steht vor der Tür. Ob Gesundheitswanderung, Marathonwanderung, Familienwanderung, Wanderung mit Hund, naturkundliche Exkursion: Die Liste der Veranstaltungen zum Tag des Wanderns am 14. Mai ist lang und die Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins sind aktiv dabei und bieten mindestens 30 Einzelveranstaltungen.

Diese können im Detail auf folgender Seite des Deutschen Wanderverbands eingesehen werden: Veranstaltungen 14. Mai

Bundesweit laden am 14. Mai Vereine, Umwelt-, Tourismus- und andere Organisationen, aber auch Natur- und Nationalparke sowie einzelne Wanderführer und sogar ganze Regionen zu Aktionen ein. Der vom Deutschen Wanderverband 2016 ins Leben gerufene Tag des Wanderns hat in dieser Form erstmals – mit Unterstützung aller im Bundestag vertretenen Parteien – über die Vielfalt des Wanderns informiert. 

Am Tag des Wanderns wird noch deutlicher als sonst, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement für die Gesellschaft ist. Naturschutz, Infrastruktur für den boomenden Wandertourismus, Gesundheit, Gemeinschaft — Themen, die ohne ehrenamtliche Engagement kaum noch mit Leben zu erfüllen wären.

Europawoche 2017

Die traditionelle Mehrtageswanderung im Rahmen der Europawoche findet unter dem Titel „Vom Schwarzwald auf die Schwäbische Alb“ vom 12. bis 14. Mai statt und endet damit genau am Tag des Wanderns, Informationen siehe Flyer

Nächste Ü30 Wanderung unter dem Motto „Sagenhaft“

Wanderbegeisterte 30-50-Jährige dürfen sich freuen. Für sie gibt es jetzt abwechslungsreiche Wanderungen für unterschiedliche Ansprüche und Vorlieben. Diese werden von kompetenten Wanderführern des Schwäbischen Albvereins geführt. 

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Nach unseren erfolgreichen Wanderungen zur Burg Teck und durch das Monbachtal bei Bad Liebenzell startet am Sonntag, 30. April, eine Tageswanderung in Winzingen mit dem Titel „Sagenhafte Wanderung“.  Dabei wird die geheimnisvolle Landschaft rund um den Heldenberg bei Donzdorf erkundet. Start ist der Kleintierzuchtverein, Christentalstraße 20, 73072 Winzingen.

Die Strecke beträgt 14,2 km und führt hinauf zum Heldenberg, über die ehemalige Burg Granegg auf das kalte Feld und zum „Franz Keller Haus“. Anschließend geht es zurück am Trauf entlang bis zum Gasthaus Heldenberg, dann zum Parkplatz. Anmeldung ist erwüscht. Kontakt: loos.silvia@gmx.de

Weitere Informationen unter:

http://wandern.albverein.net/events/ue30-wandern-sagenhafte-wanderung/

„Geh mal hin – alles drin“! Schön war’s!

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„Es war ein richtig schönes Wochenende und lehrreich noch dazu. In so angenehmer Umgebung und Gesellschaft macht Weiterbildung richtig Spaß. Wir kommen nächstes Jahr wieder!“ So äußerten sich die Teilnehmer nach dem „Geh-mal-hin-alles-drin“ Seminar, das vom 24.-26. März 2017 in Bad Waldsee stattfand. Vielfältige interessante Themen, motivierte Referent/-innen, ein tolles Rahmenprogramm und nicht zuletzt das herrliche Wetter und die Gastfreundlichkeit in der Schwäbischen Bauernschule sorgten für ein entspanntes Lern- und Arbeitsklima.

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Über 100 Teilnehmer/-innen nahmen teil und konnten in 12 verschiedenen Workshops Neues lernen. Von Satzung und Versicherungsfragen, über Wetterkunde und Naturerleben, Navigation mit dem Smartphone, Vorstellung der Ausbildungen in der Heimat- und Wanderakademie bis zum Kreaktiven Umgang mit Menschen, Mitanand Danza und Burnoutprohylaxe reichte das Workshop-Angebot.

 

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Im Rahmenprogramm brachte Barnie Bitterwolf die Teilnehmer am Freitagabend zum Lachen und Singen, während Paul Sägmüller am Samstagabend alle das Gruseln lehrte und Thomas Klingseis trotz eiskaltem Wind zum Sterne gucken einlud.

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Am Sonntagnachmittag fand das Workshopwochenende beim Mundartfestival mit „Knitz & Liederlich“ seinen Abschluss und Höhepunkt.

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Das „Geh-mal-hin-alles-drin“-Wochenende wird auch 2018 wieder angeboten, und zwar vom 23.-25. März 2018 wieder in der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee.

Erste Ü30 Wanderung kam super an

Am 7. April fand bei schönstem Frühlingswetter die erste Wanderung unseres neuen Ü30 Wanderprogramms statt.

Gleich zu Beginn gab es für die rund 20 Teilnehmer, die sowohl aus Albvereinsmitgliedern als auch Nichtmitgliedern bestanden, eine leckere Stärkung. Bei Brot mit Bärlauchbutter fand ein erstes Kennenlernen statt. Anschließend ging es los.

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Schon nach einer kurzen Strecke stand man mitten in einem Wald voller Bärlauch. Wanderführerin Katja Hannig erzählte allerlei Wissenswertes und gab praktische Tipps zum Sammeln von Bärlauch. Anschließend konnte die Wandergruppe selbst aktiv werden.dscn1981
Der eingesammelte Bärlauch wurde direkt vor Ort zu einem leckeren Kräuterfrischkäse zubereitet und konnte gleich gegessen werden.
Durch den Frühlingswald ging es hinauf zur Burg Teck. Oben angekommen gab es bei herrlicher Weitsicht einen weiteren kulinarischen Bärlauchleckerbissen.
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Im Anschluss ging es noch zur gemeinsamen Einkehr in die Burg, in der geraden die Bärlauch-Tage begonnen hatten, sodass die kulinarische Wanderung thematisch passend in geselliger Runde ausklang.dscn2041

Tag des Wanderns am 14. Mai – Aktionen jetzt anmelden

Der Tag des Wanderns steht vor der Tür. Der Deutsche Wanderverband freut sich, am 14. Mai ein Schaufenster der Vielfalt rund um das Wandern präsentieren zu dürfen. Die Schirmherrschaft für den Tag des Wanderns 2017 hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Mitglied im Schwäbischen Albverein, übernommen.

Die Aktionen sind zu finden unter: www.tag-des-wanderns.de

Aufruf an die Ortsgruppen zur Teilnahme:

Wenn Sie Ihre Aktivität mit der Excel-Datei Tag des Wanderns bis zum 18. April 2017 an melden, erhalten Sie rechtzeitig bis zum 12. Mai ein Überraschungspaket u.a. mit dem offiziellen Tag des Wanderns Abzeichen, einem Info- und Gutscheinheft samt Gewinnspiel mit attraktiven Preisen für Sie und Ihre Teilnehmenden.  

Nach Eingang Ihrer Datei, erfolgt die Eintragung in die bundesweite Karte, danach erhalten Sie vom DWV zur Bewerbung Ihrer Wanderung/Aktion eine Musterpressemeldung sowie eine Vorlage für einen Werbehandzettel.

Nachbericht zum Vortrag „Heimat“ von Prof. Mezger

„Heimat – ein Thema von gestern in der Welt von heute“: Eine Begriffsanalyse von Prof. Dr. Werner Mezger

Mit Fragen wie „Hat Heimat heute noch Platz in unserer Welt?“ oder „Ist der Begriff Heimat ein alter Hut?“ startete Prof. Dr. Werner Mezger vom Institut für Kulturanthropologie und europäische Ethnologie der Universität Freiburg am 3. Februar in der Plochinger Stadthalle einen zweistündigen Vortrag, den er ebenso wissenschaftlich wie anschaulich präsentierte. Die Veranstaltung war von der Heimat- und Wanderakademie des Schwäbischen Albvereins organisiert worden. Das Grußwort sprach Plochingens Bürgermeister Frank Buß.

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Mezger führte die rund einhundert interessierten Zuhörer durch Zeit, Raum und Gesellschaft, durch Kulturepochen und Denkansätze. Dabei zeigte er eine Vielzahl eindrucksvoller Fotos, die zum Teil den Heimatgedanken widerspiegelten, bisweilen fremd wirkten und manchmal zeigte er nüchterne Statistiken und Diagramme. Eine abschließende Antwort konnte und wollte Mezger trotz seiner kulturphilosophischen und historischen Ausführungen am Ende seines Vortrags nicht geben. Das sei nicht die Aufgabe der Wissenschaft. Diese habe vielmehr die Pflicht Fragen zu stellen.

Am Anfang  listete Prof. Mezger die drei Säulen seines Referats auf, die gleichzeitig alle Dimensionen des Heimatbegriffs beinhalten: Zeit, Raum und Gesellschaft. Er sprach von Traditionen, Gemeinschaften und Diffusion respektive Verteilung. Alle drei Dimensionen hätten sich – so der Wissenschaftler –  in atemberaubender Geschwindigkeit verändert. Die Zeit habe ihre Rhythmen verloren und die Welt sei gefühlt geschrumpft: „Es gibt immer mehr Globalisierungsnomaden und viele Orte auf der Erde gleichen sich optisch und städtebaulich an“.

Früher und heute

Ursprünglich stammt der Ausdruck Heimat aus einer Verbindung von „Haus“ und „Hof“. Als Antwort auf die Industrialisierung wurde der Begriff „Heimat“ im 19. Jahrhundert romantisiert, Heimatlieder kamen in Mode. Später transformierte der Terminus zum Bollwerk gegen die Moderne.

Heutzutage gibt es, so Mezger, einen Trend zur Lokalisierung:  „Heimatliche Repräsentationen wie Feste, Bräuche und Traditionen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt“, weiß Mezger. Vergleiche man die Studentenbewegung von 1968 mit der modernen Welt 2017, so sei ein Wandel um 180 Grad eingetreten. Heutzutage seien Traditionen und Bräuche wieder enorm wichtig.

Europäische Identität schwierig

Was die Europa-Idee betrifft, gebe es allerdings keine wirkliche Einheit. „Die Europäisierung ist ein reines Konstrukt“, so Mezger weiter. Europa sei eben sehr diversifiziert, was  u.a. der Sprachenvielfalt und den unterschiedlichen Historien zuzuschreiben sei. Als Beispiel führte Professor Mezger die Illustrationen auf den Euroscheinen an. Es gebe kein einziges Identität schaffendes Bild, alle Abbildungen seien fiktiv. Ob griechische Tempel, abendländische Kirchen oder moderne Gebäude. Um zu dokumentieren, wie wenig heimatstiftend Europa sei, zeigte der Ethnologe Fotos von offiziellen „Europaplätzen“ in verschiedenen Städten. Alle wirkten trostlos und unbedeutend. Die schönsten städtischen Plätze hatten andere Namen. Europa könne man eben nicht in der Retorte erzeugen.

Derzeit befinde sich Europa im Umbruch. Es gibt ein Aufeinandertreffen von Kulturen und Historien. Viele Menschen lebten dauerhaft in zwei verschiedenen Kulturkreisen. Diese Transkulturalität sei schwer integrierbar in das gängige Heimatverständnis. Mezger warnte aber vor einer Instrumentalisierung des Heimatbegriffs zu populistischen Zwecken.

Heimat im Herzen

„Letztendlich aber ist Heimat ein Konstrukt in unseren Köpfen“, so Mezger. Man könne Heimat generieren. Im Klartext: Jeder trägt sein eigenes Gefühl von Heimat im Herzen.

Ü 30: Wandern für Erlebnishungrige zwischen 30 und 50 Jahren

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Ob kraftvolles Streckenwandern, achtsames Pilgern, genussvolles Erleben oder gar eine anstrengende Weitwanderung: Die neuen Ü 30 Wanderungen des Schwäbischen Albvereins locken Menschen zwischen 30 und 50 Jahren raus in die Natur, zum Wandern, Genießen, Erleben und Entdecken.

Insgesamt 21 Wanderungen zwischen März 2017 und Januar 2018 haben sich die orts- und heimatkundigen Wanderführer und Wanderführerinnen beim Schwäbischen Albverein ausgedacht und außergewöhnliche Touren erarbeitet. Diese richten sich an Albvereinsmitglieder (kostenlos) und Nichtmitglieder (Unkostenbeitrag 5 Euro).

Wie wäre es etwa mit einer Bärlauch-Genießer-Tour am Feierabend? Oder einer ganztägigen Wanderung durchs romantische Monbachtal? Vielleicht will jemand auch zwei Tage am Stück wandern? Zum Beispiel durch das Tal der Großen Lauter oder beim Pilgern von Esslingen nach Tübingen. Wer seine eigenen Grenzen austesten will, kann auch eine Langstrecke wählen, wie etwa die 55 km lange Wanderung „Von Baden nach Württemberg“. Urbane Gehfreunde können an einer Stäffelestour in Stuttgart teilnehmen und spirituelle Menschen an einer Morgentauwanderung.

Diese und alle weiteren Ü 30 Wanderungen sind zu finden in der brandneuen Broschüre Ü 30 Wandern des Schwäbischen Albvereins. Flyer hier

Wandern, erleben, verstehen…

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… lautet der Titel des aktuellen Programms der Heimat- und Wanderakademie. 2017 gibt es neben den klassischen Wanderführerausbildungen wieder viele weitere Möglichkeiten, sich fortzubilden: Geologie, Wandertechnik, Erste Hilfe oder Meteorologie stehen ebenso im Programm wie naturkundliche oder kulturhistorische Exkursionen. Zudem kann man an exklusiven Wanderungen, wie z.B. Marathon-Wanderungen teilnehmen. Neu ist ein eigenes Frauen-Special: Zum Beispiel „Allein in der Pampa“ oder ein Heilkräuterspaziergang.

Link zum Programm

Geh mal hin, alles drin!

Dieses Motto ist bei unserem Workshop-Wochenende vom 24.-26. März Programm.

Hervorragende Referenten vermitteln Ihnen in Workshops praxisnahe Tipps für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit in den verschiedenen Fachbereichen des Schwäbischen Albvereins sowie viel Interessantes rund um Wandern, Gesundheit und Naturerleben.Veranstaltungsort ist die Schwäbische Bauernschule in Bad Waldsee, in der die Teilnehmer mit herzlicher oberschwäbischer Gastlichkeit verwöhnt werden.

Maximal drei Workshops aus der nachfolgenden Auswahl können innerhalb des Wochenendes besucht werden:

  • „Vögel und Insekten“
  • „Bäume/Sträucher/Pflanzen“
  • „Naturerlebnis für Familien“
  • „KreAktiver Umgang mit Menschen“
  • „Das Unternehmen Schwäbischer Albverein“
  • „Versicherungsfragen, Reise- und Fotorecht“
  • „Wetterkunde“
  • „Gesundheitswandern“
  • „Burnout-Prohylaxe“
  • „Navigation mit dem Smartphone“
  • „Mitanand Danza“ und
  • „Wanderführerausbildung“.

Weitere Programmpunkte wie „Singa duat guet“, eine gruselige Stadtführung, Sternenkunde und das Mundartfestival runden die Veranstaltung ab.

Übrigens Ende Januar endet der Frühbucherrabatt. Alle, die sich später anmelden, zahlen 10 Euro mehr für das Wochenende.

Neugierig geworden? Hier geht’s zum ausführlichen Flyer, den wir Ihnen auch gerne per Post zuschicken.