Schöne Ü30-Pilgerwanderung trotz Regenwetter

Pilgerwanderung nach Burladingen, Foto: S. Bayer

Samstagmorgen: Es regnet in Rottenburg und die Vorhersagen sind zum auf das Sofa kuscheln…Dennoch treffen sich am 9. September sechs Pilgerfreunde um 21 km und knapp 600 Höhenmeter zu überwinden. Der Jakobsweg führt hinaus aus der Stadt, über Streuobstwiesen und hinein ins Naturschutzgebiet Rammert, damit in den Wald und bergan. Nach der Durchquerung des Ortes Dettingen und der Besichtigung der Kirche machte die Gruppe am Rande des Dettinger Gemeindewaldes Mittagsrast – zum Schutz vor dem Regen in einer Hütte. Frisch gestärkt ging es weiter bergan durch den Wald. Langsam zog sich der Regen zurück und die Lust die Natur und verschiedene Blumenarten zu erkunden kehrte zurück.

Nach der Übernachtung im Bildungshaus St. Luzen in Hechingen, begann der Tag mit einem morgendlichen Barfußgang durch das Wiesenlabyrinth von St. Luzen und einem geselligen Frühstück. Anschließend ging es bei kühlem, aber gutem Wanderwetter in Richtung Burladingen weiter. Die Ortschaften Schlatt, Jungingen und Killer werden im Killertal durchgequert. In Killer erhielten die Pilgerfreunde ein privates Schau-Glockenspiel und einige Informationen der dortigen Jakobusgesellschaft. Auf den letzten Kilometern schaute sogar die Sonne noch einmal vorbei und begleitete die Gruppe mit dem Zug zurück nach Hechingen, von wo aus per PKW die Heimreise angetreten wurde.

Wellness-Wanderung: Viel Spaß bei kühlem Wetter

Wellnesswanderung, Foto: S. Bayer

Bei verhangenen kühlen 10 Grad trafen sich am Sonntag, den 03.09.2017, 17 Wellness-Wanderer am Dom St. Martin in Rottenburg. Nach einer Einführung in den Ablauf der Wanderung sowie ein paar Spielregeln durch Wanderführerin Susi Bayer ging es den Neckar passierend durch ein Wohngebiet hinaus aus der Stadt. Dabei konnte man die Wurmlinger Kapelle aus der Ferne bewundern. Weiter ging die Tour über eine Streuobstwiese hinein ins Naturschutzgebiet Rammert und weiter bergauf. Die zwischen den Bäumen durchblitzende Sonne und das damit verbundene Lichtspiel wurden gemeinsam bei einer Verschnaufpause bewundert und über Baumarten gefachsimpelt.

Nach der Durchquerung des Ortes Dettingen machte die Gruppe am Rande des Dettinger Gemeindewaldes Mittagsrast, genoss die Sonne und die Aussicht. Am Waldrand entlang führte der Weg wieder bergab über Felder bis nach Hirrlingen. Unterwegs gab es eine Phase schweigend zu wandern. Daneben gab es einige Fragen zum Nachdenken, z.B. zum Lieblingsbaum oder dem Lieblingsgewässer.

Die Wanderung führte noch zum Schloss von Hirrlingen und schließlich auf das dort stattfindende Sommerfest des Musikvereins. Die Rückfahrt wurde gemeinsam mit dem Ruftaxi nach Rottenburg angetreten.

Wanderführerin Susi Bayer wird am Wochenende 9./10. September eine zweitägige Pilgerwanderung anführen.

Informationen hier

 

Wanderführerausbildung in Bartholomä – noch Plätze frei

Wer Wanderungen leiten will, sollte Know-how haben

Am 16. September startet eine Wanderführerausbildung im STB Bildungszentrum in Bartholomä. In unserer schnelllebigen Zeit ist das Wandern unglaublich beliebt geworden. Auf geführten Wanderungen erfährt man viel über Natur und Kultur und ist in besten Händen, was Tempo, Weg und Technik angeht. Zum zertifizierten Wander-, Natur- und Landschaftsführer  kann man sich bei der Heimat- und Wanderakademie – der gemeinsamen Bildungseinrichtung der  Wanderverbände Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein – ausbilden lassen.

Die Unterrichtsinhalte der Ausbildung zum zertifizierten Wanderführer gliedern sich in mehrere Module, bestehend aus dem Grundlehrgang, dem Abschlusslehrgang und drei Aufbaulehrgängen, hier die Termine:

    • 16./17.09.2017 Grundlehrgang Wandern
    • 14./15.10.2017 Aufbau Wandern
    • 25./26.11.2017 Aufbau Natur
    • 03./04.02.2018 Aufbau Natur/Kultur
    • 17./18.03.2018 Abschlusslehrgang

 

Die Wanderführerausbildung bietet sowohl für Erfahrene als auch für Neueinsteiger viel Wissenswertes: Dazu gehören der Umgang mit topographischen Karten genauso wie die Orientierung im Gelände. Sie lernen sozial kompetent mit der Stimmung in einer Gruppe umzugehen und darüber hinaus für ein gutes Miteinander zu sorgen. Zusätzliche Kenntnisse in Sachthemen wie Landschaftsgeschichte, Entwicklung der Kulturlandschaft, Geologie, Naturschutz und Landschaftspflege, aber auch Führungsdidaktik, Recht und Marketing runden die Ausbildung ab.

Daneben kommen aber auch der Spaß und gemeinsame schöne Erlebnisse bei tollen Exkursionen nicht zu kurz. Hohe fachliche Qualifikation, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein zeichnen die Referenten der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg aus.

Informationen zu den Gebühren finden Sie hier

 

Intensiv und erholsam: Ü30-Wanderung nach Rottenburg

Wellnesswanderung Ü30, Foto: S. Bayer

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmer Morgenkühle trafen sich am Sonntag, den 20.08.2017, 15 Wellness-Wanderer am Rathaus in Tübingen. Nach einer Einführung in den Ablauf der Wanderung durch Wanderführerin Susi Bayer ging es gleich hoch hinauf auf das Schloss Hohentübingen, wo man sich ausgiebig Zeit für den Blick in die Ferne und das Erkunden des Geländes nahm. Durch die dunklen Tunnel verließ die Gruppe die Burg auf die Schlossstraße hinaus bis hin zum Bismarckturm. Weiter ging es über schmale Waldwege und der erstmalige Anblick der Wurmlinger Kapelle belohnte die Gruppe.

Gegen Mittag befasste man sich damit, was jedem Teilnehmer wichtig im Leben sei. Während der Mittagspause auf der Anhöhe beobachteten die Teilnehmer einen Schäfer mit seiner Herde.

Nach dem Abstieg nach Wurmlingen entschied sich die Gruppe, 15 Minuten lang schweigend zu wandern. Allen wurde deutlich, wie intensiv sie die Natur dabei wahrnahmen.

Bereits gegen 14 Uhr erreichte die Gruppe den Marktplatz von Rottenburg und belohnte sich mit Kaffee und Eis.

Rückblick auf eine schöne Ü30 Pilgertour

Pilgerwanderung, Foto S. Bayer  Waldweg, Foto: S. Bayer

Rund 50 km, zwei Tage, sieben Teilnehmer, die Wanderung führte von Esslingen nach Tübingen, immer entlang des Muschelzeichens.

Nach anfänglichem Regen herrschte optimales Wanderwetter – nicht zu warm und nicht zu kalt. Der Muschel folgend verließ die Wandergruppe unter der Leitung von Susi Bayer am Samstag, 12. August, Esslingen. Die Gruppe durchquerte Berkheim und Denkendorf und gelangte durch schöne Waldwege zu den Lindenhöfen. Mit ständigem Blick zur Burg Teck und dem Hohenneuffen blieb man auf der Anhöhe. Am Nachmittag erreichte die Gruppe Neckartailfingen, wo man übernachtete und auch den Pilgerstempel abholte.

Ausgeruht und frisch gestärkt ging die Truppe am Sonntagmorgen, 13. August,  auf die „restlichen“ knapp 30 km nach Tübingen. Der Schweiß lief durch die vielen Anstiege bei den meisten in Strömen. In der Wanderraststätte an der Domäne Einsiedel gab es dann eine ausgiebige Rast und auch einen weiteren Pilgerstempel. Weiter ging es durch den Schönbuch bis Bebenhausen, wo das Schloss besichtigt wurde.Tübingen erreichte man „von oben“ auf allen unbekannten Wegen vorbei am geografischen Mittelpunkt Baden-Württembergs.

Weitere Informationen zu Ü30 Wandern

Marathonwanderung im Stauferkreis

 Marathonwanderung Stauferkreis-foto-b-haller schafherde-bei-marathonwanderung-foto-b-haller

Am 5. August um 6:15 Uhr starteten in Bad Boll zehn Teilnehmer im Alter zwischen 15 und 73 Jahren zur Marathonwanderung  unter der Leitung von Bernd Haller. Die Wanderung führte komplett über aktuelle und geplante Qualitätswanderwege.

Zunächst führte die Strecke über den geplanten Löwenpfad „Berta-Hörnle-Tour“ zum Albtraufgänger, dann weiter an der Silberpappel und der Boller Heide vorbei auf aussichtsreichen Wegen zum Galgenbuckel oberhalb von Gammelshausen. Weiter ging die Tour über den  Fuchseckhof zum Schlater Panoramaweg auf dem der Albtraufgänger verläuft und der HW1 hinzukommt. Danach führte die Wanderung über Grünenberg zum Parkplatz „Burren,“ und auf dem HW1 zur Mittagsrast im Wasserberghaus. Die 40 Kilometer haben alle gut überstanden.

Weitwanderung der OG Eningen – alle waren stolz

 Weitwandergruppe, Foto: M. Coconcelli

So weit die Füße tragen hieß die Weitwanderung der OG Eningen unter Achalm am 15. Juli: Wanderführer Michael Coconcelli führte 19 Teilnehmer (u.a. aus Schwäbisch Hall, Mosbach, Nagold und Blaubeuren) bei herrlichem Wanderwetter 40 Kilometer weit und über 1100 Meter An- und Abstiege hinweg.

Das erste Ziel der  harmonische Gruppe war der untere Lindenhof im Arbachtal. Einige Teilnehmer genossen sprachlos die knackige Steigung zum Mädlesfels und waren dankbar für die Verschnaufpause auf der Höhe.

Weiter ging es zum Übersberg, zur Ruine Stahleck, dem Eckfelsen mit Ausblick ins Echaztal. Der Große Greifenstein war ein idealer Platz für eine Vesperpause. Gestärkt brach die Gruppe anschließend nach Holzelfingen auf.

Weiter gings auf den Traufwegen oberhalb Honau (Geburtsort von Wilhelm Hauff) nach Traifelberg und zum Alten Lichtenstein, Schloß Lichtenstein (entstanden nach dem gleichnamigen Hauff-Roman) und dann die verdiente Rast an der Nebelhöhle. Das Naturschutzgebiet Won und der Wackerstein mit Fernsichten in den Schwarzwald und Schwäbischen Wald bereicherten die Tour.

Von „dr Pfullinger Ondrhos“ aus genoss die Gruppe ein überwältigendes Panorama. Über die Wanne erreichten die Teilnehmer Pfullingen und um 17.45 Uhr schließlich den Eninger Hof zur verdienten Abschlusseinkehr.

Man war sich einig: Die anstrengende Strecke in der vom Wanderführer eingeforderten Zeit bewältigt zu haben, erfüllte jeden mit einem gewissen Stolz. Kleine Pausen, gefüllt mit Wissenswertem aus Geologie, Orts- und Landesgeschichte,  hatten die herausvordernde und sehr gelungene Veranstaltung abgerundet. Fazit: Auch eine sportliche Wanderung bietet Möglichkeiten zur Wissensvermittlung, desweiteren viele Anregungen, für künftige Unternehmungen.

Demnächst: Pilgerwanderung für Ü30

esslingen-tuebingen

Am 12. und 13. August wird es besinnlich: Wanderbegeisterte 30-50-Jährige dürfen sich auf eine zweitägige Pilgerwanderung freuen. Die ca. 50 km lange Strecke führt von Esslingen nach Tübingen. Die zertifizierte Wanderführerin Susi Bayer leitet die Tour. Anmeldung ist bis zum 4. August möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Verantwortungsvoller Wanderführer bricht Nachtwanderung ab

Schlechtes Wetter am Start, Foto: Ralf Berger   gewitter-foto-ralf-berger

18 Teilnehmer hatten sich hoch motiviert abends am 7. Juli zur 33 km langen Nachtwanderung „Albtraufweg im Licht der Stirnlampe“ in Bad Überkingen eingefunden. Doch der Wettergott hatte kein Erbarmen und Wanderführer Ernst Büchele reagierte nach einer einstündigen Etappe äußerst besonnen und verantwortungsvoll. Nachdem Gewitter und Starkregen mit Sturm eingesetzt hatten, entschied er sich die Tour abzubrechen. Er befürchtete aufgeweichte Pfade am Albtrauf, rutschigen Untergrund und fehlende Unterstände.

Der Rückweg wurde dann bereits in der Dunkelheit zurückgelegt. Hier hat sich schon gezeigt, dass einige Teilnehmer sehr gefordert waren. Aber zum Glück und aufgrund der richtigen Entscheidung von Wanderfüher Büchele sind alle wieder gut am Starpunkt angekommen.

Ernst Büchele will die Tour nochmal  für den Herbst einplanen.

Gut organisiert – alles geklappt: Wimpelwanderung nach Plochingen

Wimpelwanderung 2017 Winnenden Richtung Plochingen unterwegs, Foto: R. Luther Pause, Foto: R. Luther

Wimpelwandergruppe am Jubiläumsturm, Foto: D. Weiss Wimpelwandergruppe mit Bürgermeister Buß und Präsident Rauchfuß, Foto: D. Weiss Wimpelübergabe an Bürgermeister Buß, Foto: S. Wächter

Bei der Wimpelwanderung 2017 des Schwäbischen Albvereins wanderten 25 Teilnehmer am 23. Juni unter Leitung von Eugen Kärmer von Winnenden, dem Austragunsort des letzten Landesfests, nach Plochingen, wo die Hauptversammlung stattfand. Die Strecke führte über Großheppach, Beutelsbach, Schnait über den Schurwald bis zum Jubiläumsturm in Plochingen.

Die Wanderer kamen trotz anstrengender Anstiege und viel Sonne wohlbehalten an. Nach einer zweitägigen Wanderung wurden sie am späten Nachmittag des 24. Juni 2017 vom Vorstand des Schwäbischen Albvereins sowie Repräsentanten des Esslinger Gaus und der Ortsgruppe Plochingen in Empfang genommen worden.

Der Wimpel wurde nach der Hauptversammlung am 25. Juni 2017 feierlich an den Plochinger Bürgermeister Frank Buß übergeben, der ihn nun bis zur nächsten Wimpelwanderung zum Landesfest in Kirchheim aufbewahrt.