Demnächst: Pilgerwanderung für Ü30

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Am 12. und 13. August wird es besinnlich: Wanderbegeisterte 30-50-Jährige dürfen sich auf eine zweitägige Pilgerwanderung freuen. Die ca. 50 km lange Strecke führt von Esslingen nach Tübingen. Die zertifizierte Wanderführerin Susi Bayer leitet die Tour. Anmeldung ist bis zum 4. August möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Verantwortungsvoller Wanderführer bricht Nachtwanderung ab

Schlechtes Wetter am Start, Foto: Ralf Berger   gewitter-foto-ralf-berger

18 Teilnehmer hatten sich hoch motiviert abends am 7. Juli zur 33 km langen Nachtwanderung „Albtraufweg im Licht der Stirnlampe“ in Bad Überkingen eingefunden. Doch der Wettergott hatte kein Erbarmen und Wanderführer Ernst Büchele reagierte nach einer einstündigen Etappe äußerst besonnen und verantwortungsvoll. Nachdem Gewitter und Starkregen mit Sturm eingesetzt hatten, entschied er sich die Tour abzubrechen. Er befürchtete aufgeweichte Pfade am Albtrauf, rutschigen Untergrund und fehlende Unterstände.

Der Rückweg wurde dann bereits in der Dunkelheit zurückgelegt. Hier hat sich schon gezeigt, dass einige Teilnehmer sehr gefordert waren. Aber zum Glück und aufgrund der richtigen Entscheidung von Wanderfüher Büchele sind alle wieder gut am Starpunkt angekommen.

Ernst Büchele will die Tour nochmal  für den Herbst einplanen.

Gut organisiert – alles geklappt: Wimpelwanderung nach Plochingen

Wimpelwanderung 2017 Winnenden Richtung Plochingen unterwegs, Foto: R. Luther Pause, Foto: R. Luther

Wimpelwandergruppe am Jubiläumsturm, Foto: D. Weiss Wimpelwandergruppe mit Bürgermeister Buß und Präsident Rauchfuß, Foto: D. Weiss Wimpelübergabe an Bürgermeister Buß, Foto: S. Wächter

Bei der Wimpelwanderung 2017 des Schwäbischen Albvereins wanderten 25 Teilnehmer am 23. Juni unter Leitung von Eugen Kärmer von Winnenden, dem Austragunsort des letzten Landesfests, nach Plochingen, wo die Hauptversammlung stattfand. Die Strecke führte über Großheppach, Beutelsbach, Schnait über den Schurwald bis zum Jubiläumsturm in Plochingen.

Die Wanderer kamen trotz anstrengender Anstiege und viel Sonne wohlbehalten an. Nach einer zweitägigen Wanderung wurden sie am späten Nachmittag des 24. Juni 2017 vom Vorstand des Schwäbischen Albvereins sowie Repräsentanten des Esslinger Gaus und der Ortsgruppe Plochingen in Empfang genommen worden.

Der Wimpel wurde nach der Hauptversammlung am 25. Juni 2017 feierlich an den Plochinger Bürgermeister Frank Buß übergeben, der ihn nun bis zur nächsten Wimpelwanderung zum Landesfest in Kirchheim aufbewahrt. 

„Von Baden nach Württemberg“- eine anspruchsvolle Weitwanderung im Rückblick

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Bei schönstem Sommerwetter haben sich am Samstag, 24. Juni 2017, um 7.20 Uhr neun Personen zur anspruchsvollen Weitwanderung von „Baden nach Württemberg“ am Bahnhofsvorplatz in Pforzheim eingefunden. Nach Begrüßung der Teilnehmer durch den Wanderführer Michael Schmitt machte sich die Gruppe hoch motiviert und gut gelaunt auf den Weg. Zunächst ging es durch Pforzheim, entlang der Enz bis zum Anstieg in Richtung Buckenberg Seehaus und über einen Abschnitt der Eppinger Linien. Einst diente die Befestigungslinie, die sich auf einer Länge 86 km von Weißenstein bei Pforzheim nach Neckargemünd zieht, als Verteidigungslinie gegen Franzoseneinfälle im Pfälzischen Erbfolgekrieg von 1695 bis 1697. Erbaut worden war sie von Ludwig Wilhelm von Baden, dem „Türkenlouis“. Der Weg führte durch Waldgebiet abschnittsweise entlang am alten Grenzverlauf zwischen Baden und Württemberg bis kurz vor Tiefenbronn.

Ab hier öffnete sich die Landschaft und die typische Gäulandschaft lag vor den Wanderern. Nach einer Weile ging es durch den idyllischen Ort Mühlhausen mit seinen ansprechenden Fachwerkhäusern. Dort legten die sportlichen Wanderer eine  längere und verdiente Rast im NSG Silberberg ein. Die Sonne stand hoch am Himmel und die Temperaturen lagen über 30°C, alle Wanderer hatten ausreichend zu essen und zu trinken im Rucksack, sodass der Weg frisch gestärkt fortgesetzt werden konnte. Leider war es zur Hälfte der Wegstrecke dann doch so, dass temperaturbedingt und wegen Muskelzerrungen zwei Wanderer jeweils in einer Ortschaft und an einer bewirtschafteten Waldgaststätte die Tour abbrechen mussten.

Die verbliebenen sieben Wanderer setzten Ihren Weg durch bewaldetes Gebiet weiter fort, vorbei an Renningen und Eltingen den Rossweg hinunter nach Glemseck, doch zuvor unterquerte man die architektonisch und von ihrer Größe imposante A8 Brücke welche Leonberg mit dem Stuttgarter Kreuz verbindet. Nach 39 km wurde erneut eine längere Rast eingelegt. Der Weg führte weiter entlang des Madentals, dann leicht ansteigend, vorbei an alten Sandsteinbrüchen in Richtung Bärenschlössle welches wir eine Stunde später erreicht haben. Weiter ging´s durch den kühlen Wald zu einem Abschnitt des Blaustrümpflerweges, welcher oberhalb Heslach´s zum alten Hochwasserbehälter führt. Nach herrlichen Ausblicken Richtung Osten und Süden ging es die Hasenbergsteige hinunter bis zur Karlshöhe. Nach 53 km waren alle Teilnehmer noch so fit, dass wir die Treppen erklommen haben um gemeinsam in einem der schönsten Biergärten Stuttgarts bei phantastischem Ambiente und bester Stimmung noch ein Abschlussbier zu genießen.

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Der letzte Abschnitt des Weges führte von der Karlshöhe zur Königsstrasse und dann gerade Wegs zum Bahnhof wo die Wanderung um 20.30 Uhr und mit fast genau 55 km beendet wurde.

Fotos und Text: Michael Schmitt

Geschafft: Sportliche Tour vom kalten Markt ins Albstädtle

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Bei der Weitwanderung „Mal 20 km keine Ortschaft“ am 18. Juni unter der Führung von Jürgen Haible, dem Vorsitzenden der OG Hayingen, starteten zehn Teilnehmer gegen 7 Uhr morgens in Stetten am kalten Markt zur mehr als 40 km langen sportlichen Tour nach Hayingen. Zunächst gab es einiges an Insider-Wissen aus der Geschichte von Stetten. Dann ging es weiter auf den Weg hinab in das Tal der Schmeie, einem kleinen Bach ähnlich der Lauter. Durch Wald, Wiesen und Feldwege ging es nach Veringendorf ins Laucherttal. Zur Mittagszeit erreichte die Wandergruppe Inneringen, ein sehenswertes kleines Städtchen mit hübscher Pfarrkirche, das zu Hettingen gehört. Nach kurzer Pause und Erfrischung im dortigen Narrenbrunnen ging es weiter nach Pistre, einem kleinen Ort mit nur drei Häusern. Von wanderte die Gruppe dann in Richtung Kettenacker (Brennesselgefahr), Tigerfeld über den Georgenhof, Glastal zum Zielort Hayingen. Ankunft war gegen 17.30 Uhr.

Anmerkung des Wanderführers: „Schmeie, Lauchert, die Albhochfächen sowie die Hayinger Täler und Tälchen haben uns am Ende 46 km abverlangt. 750 Anstiegs- und 900 Abstiegsmeter, gegangen von 7:10 bis 17:35 Uhr mit 1,75 h Pausen, aufgeteilt auf 10 Pausen von 5 bis 35 Minuten. Die längsten Anstiege waren zu Beginn, jeweils von Schmeie und Lauchert auf die Hochfläche zurück“.

 

Nächste Ü30 Wanderung fordert den Sportgeist

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Von Baden nach Württemberg lautet der Titel der nächsten Ü30-Wanderung am 24. Juni. Der Name ist dabei Programm, denn die Tour führt vom Bahnhof Pforzheim bis in die Landeshauptstadt Stuttgart, durch Gäulandschaften, schmucke Dörfer und durch Streuobstwiesen. Insgesamt 55 Kilometer und rund elf Stunden Gehzeit.

Wer die Herausfoderung sucht, sollte unbedingt dabei sein. Die Wege sind insgesamt gut ausgebaut und einfach.

Informationen zur Wanderung

Weitwanderung über die Fildern

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Am Sonntag, den 7. Mai, hatte die OG Plattenhardt eine sportliche Wanderung „über die Filder nach Nürtingen und über das Aichtal zurück“ angeboten. Neun Mitglieder der OG  Plattenhardt sowie fünf weitere sportliche Wanderer nahmen daran teil.

Die Wanderung führte vom Parkplatz Uhlberg über die fruchtbaren Äcker der Filderebene. Man hatte einen herrlichen Blick auf die Schwäbische Alb und es ging weiter durch die Föllbachschlucht, vorbei am sagenumwobenen Ulrichstein, vorbei an den Mauern einer ehemaligen römischen Villa, zurück durch das Tal der Aich bis zum Uhlbergturm. Obwohl die Teilnehmer bis dahin mehr als 32 km mit 400 Hm in ca. acht Stunden gewandert waren, schafften alle zuletzt auch die 112 Stufen hinauf auf den Turm und konnten von da eine phantastische Aussicht genießen.

Text und Fotos: Wolfgang Kirchner

Wanderführerausbildung Hohebuch – es gibt noch freie Plätze

Zertifizierte Wander-, Natur- und Landschaftsführer sind optimal vorbereitet, um Wanderungen zu leiten. Sie kennen sich aus in der Natur, haben kulturhistorisches Know-how und verfügen über Wissen zu Ausrüstung und Technik. Wer eine Wanderführerausbildung machen möchte, ist bei der Heimat- und Wanderakademie, der gemeinsamen Bildungseinrichtung der beiden Wanderverbände, Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein, genau richtig.

Die nächste Ausbildung findet vom 9. bis 17. Juni 2017 als Kompaktlehrgang in Waldenburg (Heimvolksschule Hohebuch) statt. Das Abschlusswochenende ist am 15./16. Juli im Wanderheim Farrenstall bei Allmendingen.

Es sind noch Plätze frei!

Kontakt: Heimat- & Wanderakademie, Karin Kunz, 07 11 / 225 85 –26, E-Mail: akademie@schwaebischer-albverein.de

Weitere Informationen hier

Sportliche Weitwanderung – alle haben durchgehalten und hatten Spaß

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Die sportliche Wanderung „Donaubergland 3 in 1“, die am Samstag, 27. Mai, bei Denkingen stattfand, kam – trotz schweißtreibender Temperaturen – bei den Teilnehmern sehr gut an. Zum Glück ging es großteils durch den Wald.

Insgesamt 17 Wanderer und Wanderinnen sind die 44 km lange Strecke mitgelaufen.

Bei der Kapelle „Alter Berg“ (Gruppenbild) entschädigte die Wanderer ein herrlicher Ausblick bis zu den Alpen für die Strapazen der Tour.

Insgesamt wurden 1900 Meter Auf und 1600 Meter Ab bewältigt.

Die Resonanz der Veranstaltung war super.

Ü30 Gruppe wanderte zwei Tage durchs Lautertal

Bei bestem Wetter führten die beiden Wanderführer, Sebastian Fischer und Florian Engster, rund 20 begeisterte Teilnehmer zwei Tage lang (20.-21.5.17) durch das schöne Lautertal: von Münsingen nach Obermarchtal an der Donau. Vorbei ging es auch am Schloss Grafeneck, am Pferdegestüt Marbach und an mehreren Ruinen im Lautertal. In Bichishausen (Familie Jörg) gab es sogar eine spontane Schnapsprobe.

Ü30 Wanderung Lautertal, Foto: S. Fischer

Das Wanderheim Burg Derneck sorgte für ein tolles Ambiente und eine kuschelige Nacht im Matratzenlager. In Obermarchtal steht eine beeindruckende Klosteranlage. Später ging es mit dem Bus zurück nach Münsingen. Die Gruppe war sehr bunt zusammengesetzt, zwei Drittel der Teilnehmer waren Nichtmitglieder. Die Resonanz war sehr gut. Viele haben vor, bei weiteren Wanderungen des Ü30-Programms mitzugehen.

Schnapsprobe Bichishausen, Foto: S. Fischer  img_0108