Schöne Ü30-Pilgerwanderung trotz Regenwetter

Pilgerwanderung nach Burladingen, Foto: S. Bayer

Samstagmorgen: Es regnet in Rottenburg und die Vorhersagen sind zum auf das Sofa kuscheln…Dennoch treffen sich am 9. September sechs Pilgerfreunde um 21 km und knapp 600 Höhenmeter zu überwinden. Der Jakobsweg führt hinaus aus der Stadt, über Streuobstwiesen und hinein ins Naturschutzgebiet Rammert, damit in den Wald und bergan. Nach der Durchquerung des Ortes Dettingen und der Besichtigung der Kirche machte die Gruppe am Rande des Dettinger Gemeindewaldes Mittagsrast – zum Schutz vor dem Regen in einer Hütte. Frisch gestärkt ging es weiter bergan durch den Wald. Langsam zog sich der Regen zurück und die Lust die Natur und verschiedene Blumenarten zu erkunden kehrte zurück.

Nach der Übernachtung im Bildungshaus St. Luzen in Hechingen, begann der Tag mit einem morgendlichen Barfußgang durch das Wiesenlabyrinth von St. Luzen und einem geselligen Frühstück. Anschließend ging es bei kühlem, aber gutem Wanderwetter in Richtung Burladingen weiter. Die Ortschaften Schlatt, Jungingen und Killer werden im Killertal durchgequert. In Killer erhielten die Pilgerfreunde ein privates Schau-Glockenspiel und einige Informationen der dortigen Jakobusgesellschaft. Auf den letzten Kilometern schaute sogar die Sonne noch einmal vorbei und begleitete die Gruppe mit dem Zug zurück nach Hechingen, von wo aus per PKW die Heimreise angetreten wurde.

Rückblick auf eine schöne Ü30 Pilgertour

Pilgerwanderung, Foto S. Bayer  Waldweg, Foto: S. Bayer

Rund 50 km, zwei Tage, sieben Teilnehmer, die Wanderung führte von Esslingen nach Tübingen, immer entlang des Muschelzeichens.

Nach anfänglichem Regen herrschte optimales Wanderwetter – nicht zu warm und nicht zu kalt. Der Muschel folgend verließ die Wandergruppe unter der Leitung von Susi Bayer am Samstag, 12. August, Esslingen. Die Gruppe durchquerte Berkheim und Denkendorf und gelangte durch schöne Waldwege zu den Lindenhöfen. Mit ständigem Blick zur Burg Teck und dem Hohenneuffen blieb man auf der Anhöhe. Am Nachmittag erreichte die Gruppe Neckartailfingen, wo man übernachtete und auch den Pilgerstempel abholte.

Ausgeruht und frisch gestärkt ging die Truppe am Sonntagmorgen, 13. August,  auf die „restlichen“ knapp 30 km nach Tübingen. Der Schweiß lief durch die vielen Anstiege bei den meisten in Strömen. In der Wanderraststätte an der Domäne Einsiedel gab es dann eine ausgiebige Rast und auch einen weiteren Pilgerstempel. Weiter ging es durch den Schönbuch bis Bebenhausen, wo das Schloss besichtigt wurde.Tübingen erreichte man „von oben“ auf allen unbekannten Wegen vorbei am geografischen Mittelpunkt Baden-Württembergs.

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