„Von Baden nach Württemberg“- eine anspruchsvolle Weitwanderung im Rückblick

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Bei schönstem Sommerwetter haben sich am Samstag, 24. Juni 2017, um 7.20 Uhr neun Personen zur anspruchsvollen Weitwanderung von „Baden nach Württemberg“ am Bahnhofsvorplatz in Pforzheim eingefunden. Nach Begrüßung der Teilnehmer durch den Wanderführer Michael Schmitt machte sich die Gruppe hoch motiviert und gut gelaunt auf den Weg. Zunächst ging es durch Pforzheim, entlang der Enz bis zum Anstieg in Richtung Buckenberg Seehaus und über einen Abschnitt der Eppinger Linien. Einst diente die Befestigungslinie, die sich auf einer Länge 86 km von Weißenstein bei Pforzheim nach Neckargemünd zieht, als Verteidigungslinie gegen Franzoseneinfälle im Pfälzischen Erbfolgekrieg von 1695 bis 1697. Erbaut worden war sie von Ludwig Wilhelm von Baden, dem „Türkenlouis“. Der Weg führte durch Waldgebiet abschnittsweise entlang am alten Grenzverlauf zwischen Baden und Württemberg bis kurz vor Tiefenbronn.

Ab hier öffnete sich die Landschaft und die typische Gäulandschaft lag vor den Wanderern. Nach einer Weile ging es durch den idyllischen Ort Mühlhausen mit seinen ansprechenden Fachwerkhäusern. Dort legten die sportlichen Wanderer eine  längere und verdiente Rast im NSG Silberberg ein. Die Sonne stand hoch am Himmel und die Temperaturen lagen über 30°C, alle Wanderer hatten ausreichend zu essen und zu trinken im Rucksack, sodass der Weg frisch gestärkt fortgesetzt werden konnte. Leider war es zur Hälfte der Wegstrecke dann doch so, dass temperaturbedingt und wegen Muskelzerrungen zwei Wanderer jeweils in einer Ortschaft und an einer bewirtschafteten Waldgaststätte die Tour abbrechen mussten.

Die verbliebenen sieben Wanderer setzten Ihren Weg durch bewaldetes Gebiet weiter fort, vorbei an Renningen und Eltingen den Rossweg hinunter nach Glemseck, doch zuvor unterquerte man die architektonisch und von ihrer Größe imposante A8 Brücke welche Leonberg mit dem Stuttgarter Kreuz verbindet. Nach 39 km wurde erneut eine längere Rast eingelegt. Der Weg führte weiter entlang des Madentals, dann leicht ansteigend, vorbei an alten Sandsteinbrüchen in Richtung Bärenschlössle welches wir eine Stunde später erreicht haben. Weiter ging´s durch den kühlen Wald zu einem Abschnitt des Blaustrümpflerweges, welcher oberhalb Heslach´s zum alten Hochwasserbehälter führt. Nach herrlichen Ausblicken Richtung Osten und Süden ging es die Hasenbergsteige hinunter bis zur Karlshöhe. Nach 53 km waren alle Teilnehmer noch so fit, dass wir die Treppen erklommen haben um gemeinsam in einem der schönsten Biergärten Stuttgarts bei phantastischem Ambiente und bester Stimmung noch ein Abschlussbier zu genießen.

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Der letzte Abschnitt des Weges führte von der Karlshöhe zur Königsstrasse und dann gerade Wegs zum Bahnhof wo die Wanderung um 20.30 Uhr und mit fast genau 55 km beendet wurde.

Fotos und Text: Michael Schmitt

Geschafft: Sportliche Tour vom kalten Markt ins Albstädtle

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Bei der Weitwanderung „Mal 20 km keine Ortschaft“ am 18. Juni unter der Führung von Jürgen Haible, dem Vorsitzenden der OG Hayingen, starteten zehn Teilnehmer gegen 7 Uhr morgens in Stetten am kalten Markt zur mehr als 40 km langen sportlichen Tour nach Hayingen. Zunächst gab es einiges an Insider-Wissen aus der Geschichte von Stetten. Dann ging es weiter auf den Weg hinab in das Tal der Schmeie, einem kleinen Bach ähnlich der Lauter. Durch Wald, Wiesen und Feldwege ging es nach Veringendorf ins Laucherttal. Zur Mittagszeit erreichte die Wandergruppe Inneringen, ein sehenswertes kleines Städtchen mit hübscher Pfarrkirche, das zu Hettingen gehört. Nach kurzer Pause und Erfrischung im dortigen Narrenbrunnen ging es weiter nach Pistre, einem kleinen Ort mit nur drei Häusern. Von wanderte die Gruppe dann in Richtung Kettenacker (Brennesselgefahr), Tigerfeld über den Georgenhof, Glastal zum Zielort Hayingen. Ankunft war gegen 17.30 Uhr.

Anmerkung des Wanderführers: „Schmeie, Lauchert, die Albhochfächen sowie die Hayinger Täler und Tälchen haben uns am Ende 46 km abverlangt. 750 Anstiegs- und 900 Abstiegsmeter, gegangen von 7:10 bis 17:35 Uhr mit 1,75 h Pausen, aufgeteilt auf 10 Pausen von 5 bis 35 Minuten. Die längsten Anstiege waren zu Beginn, jeweils von Schmeie und Lauchert auf die Hochfläche zurück“.

 

Nächste Ü30 Wanderung fordert den Sportgeist

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Von Baden nach Württemberg lautet der Titel der nächsten Ü30-Wanderung am 24. Juni. Der Name ist dabei Programm, denn die Tour führt vom Bahnhof Pforzheim bis in die Landeshauptstadt Stuttgart, durch Gäulandschaften, schmucke Dörfer und durch Streuobstwiesen. Insgesamt 55 Kilometer und rund elf Stunden Gehzeit.

Wer die Herausfoderung sucht, sollte unbedingt dabei sein. Die Wege sind insgesamt gut ausgebaut und einfach.

Informationen zur Wanderung

Weitwanderung im Donaubergland

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Weitwandern ist gefragt wie nie und gute Kondition ist Voraussetzung. Eine der zahlreichen Weitwanderungen, die der Albverein im Programm hat, siehe Flyer, ist die 42 km lange Tour „Donaubergland 3 in 1“. Sie dauert ca. zehn Stunden und man muss mehr als 1000 Höhenmeter erklimmen. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „auf dem Klippeneck“ in Denkingen, es geht morgens um 6.30 Uhr los. Rucksackvesper und Getränke sind wichtig, eine Anmeldung ist erwünscht. Kontakt: Thomas Pfister, Tel. 0741/3489623.

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