Ü30-Wanderung durchs burgenreichste Tal Deutschlands

Ü30-Wanderfreunde aufgepasst: Die für Sonntag, 18. März, geplante Wanderung musste wegen des Wetters verschoben werden. Neuer Termin steht noch nicht fest.

Auskunft bei der Wanderführerin:Monique Vögele, monique.voegele@web.de

Wunderschöne Tagestour durch das Große Lautertal: Mit Burgruinen, Aussichtsfelsen, Wacholderheiden und Wäldern ist diese Wanderung im mittleren Tal der verschlungenen Großen Lauter gespickt mit siedlungsgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten.

Am Kältepol der Alb war es eisig und schön

14 unerschrockene Teilnehmer/-innen trotzten am Sonntag (25.2.) dem Winter und machten sich bei eisigem Ostwind und bis zu -10 Grad auf zur „Expedition zum Kältepol der Alb“. Die Sonne machte den Tag perfekt! Nachdem die Schneeschuhe angeschnallt waren, ging es auch schon los:

Vorbei am Kalkstein, den Resten eines Meeresriffes aus der Jurazeit vor 150 Millionen Jahren, durch das Rinnental bis zu einer Wetterstation des bekannten ARD-Wettermoderators Jörg Kachelmann. Nebenan ist die private Wetterstation von Roland Hummel. Hier wurde erklärt, was Strahlungstage und Stralungsnächte sind, wie sich ein Kaltluftsee bildet und warum ausgerechnet im Rinnental Kälterekorde gemessen werden, die locker mit den Werten der Zugspitze oder des Funtensees mithalten können.

Mit den Schneeschuhen querfeldein im Sonnenschein ging es weiter zur Doline Weidenwang. Unterwegs erklärte Friedemann Rupp, wie wichtig der Wald für das Klima ist. Welche Selbstheilungskräfte er hat, wurde auch in dem Waldstück deutlich, dass der Sturm Lothar 1999 umgeworfen hatte. Mittlerweile wachsen hier die jungen Bäume Richtung Himmel, und nur wenig deutet auf die Zerstörung zur Jahrtausendwende hin.

In der Doline angekommen, war der absolute Tiefpunkt erreicht – allerdings nur auf dem Höhenmesser und dem Thermometer. Die Stimmung in der Gruppe war bestens, wozu nicht nur das Vesper in der Doline, sondern auch der dazugehörige Likör beitrugen.

Kurz vor dem Ende der Tour bildete der Ausblick vom Kalkstein auf die zahlreichen Wintersportler im verschneiten Rinnental nochmals einen Höhepunkt.

So schön die Tour durch Schnee und Sonne auch war – am Ende waren die Teilnehmer froh, dass sie sich in der Skihütte wieder aufwärmen konnten.