Ü30 Stäffelestour am 26. Mai war wieder ein voller Erfolg

Bei schönstem Sommerwetter machte sich eine Gruppe von 32 Personen samt Wanderführer Michael Schmitt auf zur diesjährigen Stuttgarter Ü30 Stäffelstour. Nach der Begrüßung ging es gleich los, vorbei am neuen Ministeriumsgebäude über den Wullesteg, hinauf zur Sternwarte auf der Uhlandshöhe wobei die Teilnehmenden gleich mal Stuttgarter Stäffele schweißtreibend kennenlernen konnten. Bei schöner Aussicht gab es ein paar wissenswerte Informationen zur Sternwarte, Grabkapelle und woher das schwäbische Nationalgericht „Gaisburger Marsch“ seinen Namen hat. Weiter ging es hinab zum Eugensplatz mit Loriotstehle und Galateabrunnen, weiter die Stäffele hinunter, durchs Gerichtsviertel zum Charlottenplatz und von da mit der U-Bahn zum Marienplatz, wo sich einige Teilnehmende bei einem kurzen Halt vor der Weiterfahrt mit der Zacke, ein erfrischendes Eis bei sehr warmen Temperaturen gegönnt haben.

Nach einem Gruppenbild beim Santiago de Chile Platz ging es entlang des Blaustrümplerweges über die Dornhalde zum Waldfriedhof um dann mit dem nostalgischen „Erbschleicherexpress“ die Fahrt hinunter zum Südheimer Platz anzutreten.

Einen weiteren Abschnitt des Weges ging´s mit der U-Bahn zum Waldeck und von da zu Fuß ins Waldheim Heslach wo wir an lauschigen Plätzen, unter Obstbäumen im grünen, unsere Mittagsrast eingelegt haben. Weiter ging´s durch den Wald und entlang der Hasenbergsteige, hinunter zum Georg Fischer Denkmal und schließlich wieder hinauf zum Biergarten an der Karlshöhe, wo wir bei herrlichem Ausblick über Stuttgart eine Abschlusseinkehr eingelegt haben.

Gegen 17 Uhr war die Stäffelestour am Hauptbahnhof zu Ende.

(Text: Michael Schmitt)

Nachbericht: Ü30-Wanderung Lonetal

Wo Mammut und Höhlenbär wohnten: Die Ü30-Wanderung startete mit 16 motivierten Wandernden am Parkplatz Grubenhau.

Man erkundete die Bärenhöhle und den Hohlen Stein, weiter ging es zur derzeit trocken liegenden Lone, dann in Richtung Archäopark Vogelherd. Nach einer ausgiebigen Rast besichtigte die Gruppe den Park und mutige Männer und Frauen erlegten mit Speeren die dort ausgestellten Mammuts.

Auch die Anprobe der Steinzeitkleidung durfte natürlich nicht fehlen. In der Vogelherdhöhle erklangen sanfte Flötenklänge aus einer Vogelpfeife. Nachdem auch die Jurte und alle weiteren Attraktionen des Parks in Ruhe angeschaut waren, machten sich die Wandernden über Stetten auf den Weg nach Lindenau. Beim gemütlichen Ausklang im Biergarten entstanden viele nette Gespräche. Die rund 12 Kilometer lange Wanderstrecke wurde von allen Teilnehmern ohne Probleme, dafür mit viel Spaß, bewältigt.

Text: Ursula Löwisch Hiller und Sabine Wuchenauer

Rückblick Bärlauchwanderung: Einfach faszinierend

Herrlicher Sonnenschein begleitete die große Wandergruppe am 14. April 2018 durch die Obstbaumwiesen mit herrlich blühenden Obstbäumen. Im frischen Grün der Wiesen leuchteten die gelben Löwenzahnblüten. Schon am Gaiernbach entlang entdeckte die Gruppe den ersten Bärlauch. „Bärlauch liebt schattige und feuchte Plätze“, erklärte Biosphärenbotschafter Dieter Bounin. Immer wieder Schlüsselblumen, Buschwindröschen, Veilchen u. v. a.m. begleiteten die Gruppe entlang dem munter plätschernden Bach hinauf zum Feuerbölle. Welch tolle Aussicht über unsere schöne Streuobstlandschaft!

Hier war dann eine kleine Tasting-Station eingerichtet: frisch gebackene Bärlauch-Dinkelseelen mit Bärlauchpesto, dazu ein Bärlauch-Smoothie.

Weiter führte dann die Wanderung zur Baßgeige, zu unserer Blauen Mauer. Am Waldrand entlang zum Wasserhäusle hatten die Wanderer genügend Möglichkeit, etwas Bärlauch für den Eigenbedarf zu sammeln. Über die Brucker Steige erreichte die Gruppe den „Nudel[ph]lüsterer“ Peter Herrmann.

Dieser hatte einige besondere Nudelspezialitäten für die Gruppe vorbereitet: eine gebratene Nudel als Handfood, frischen Nudelsalat und abschließend einen Nudelkuchen. Natürlich alles mit frischem Bärlauch und anderen feinen Zutaten.

Nach einem kleinen Rundgang im Nudelshop führte der wilde Mühlkanal die Gruppe durch die bunt blühenden Auen wieder zurück nach Owen.  

 

Wunderbare Ü30-Wanderung durch den Schwäbischen Canyon

Diese Ü30-Zweitages-Tour durch den Schwäbischen Canyon (Naturpark Obere Donau) verlief super. Von den insgesamt 26 Teilnehmern kam ein ausgezeichnetes Feedback. Neun Leute haben sich sofort nach der Tour für die weitere Zweitagestour Herbstzauber auf der Reutlinger Alb angemeldet. Dadurch gibt es, zumindest aktuell, nur noch einen freien Platz: „Wir haben somit schon fast das Luxusproblem, dass die „Wiederholungstäter“ einen Großteil der Plätze sehr frühzeitig belegen und wir nur wenige Plätze für neue Teilnehmer haben“, sagt Wanderführer Sebastian Fischer dazu.

Die Wanderung stand auch, was das Wetter anging, unter einem guten Stern, teilweise war es sogar sehr heiß. In der letzten Stunde am Sonntag kam noch etwas Regen. Die Stimmung in der Gruppe war insgesamt sehr gut. Was Gehtempo anbelangte, und auch beim persönlichen Kontakt, herrschte große Harmonie. Das Donautal bot erwartungsgemäß herrliche Ausblicke auf die Felswände, Burgen, Kloster rund Burgruinen. Einfach toll! Übernachtet wurde im Albvereins-Wanderheim Rauher Stein.

Insgesamt absolvierten die Wandernden in den zwei Tagen 41,2 Kilometer und 1500 Höhenmeter. Wanderführer waren Sebastian Fischer und Florian Engster.

Die Rückfahrt erfolgte mit dem eigens gemieteten Bus um 17 Uhr nach Fridingen.

Wahnsinns-Wanderung: 24 Stunden rund um Stuttgart

Die zweite Weitwanderung rund um Stuttgart der Ortsgruppe Bartholomä war ein voller Erfolg und fast alle haben durchgehalten: Bei der Extremwanderung am 28. / 29. April hatten 50 Teilnehmer knapp 80 Kilometer und rund 1700 Höhenmeter am Stück zurückgelegt, das heißt 24 Stunden lang waren sie auf den Beinen und nicht nur im Flachland. Neun Wandernde mussten aufgrund der Anstrengung vorzeitig abbrechen, der Rest hat durchgehalten. Die sportliche Truppe unter Leitung von Erwin Schneider und Stefan Krieg wurde von einem Redakteur der Stuttgarter Nachrichten begleitet, der die Mammuttour komplett mitmachte und durchhielt! Er machte Fotos und viele kleine Filme. Die Aufnahmen sind auf Facebook unter @stnknitz zu finden. Beim Zwischenstop im Park Villa Berg gab es außerdem ein Interview mit dem SWR.

Auch das Wetter hatte es gut mit der Wandertruppe gemeint, es war sonnig und warm. Die Wanderung führte vorbei an Sehenswürdigkeiten, schönen Aussichtspunkten und kleinen Naturidyllen. „Das Feedback der Teilnehmer war überwältigend“, so Erwin Schneider.

Weitwanderung mit dem Biosphärenbotschafter: 43 km – kein Problem

Am Samstagmorgen, 5. Mai, 2018, begrüßte Biosphärenbotschafter Dieter Bounin eine stattliche Wanderfreundegruppe. Um 7 Uhr starteten die Wandernden vom Bahnhof Owen auf die ca. 43,5km lange Wandertour, es herrschte super Wanderwetter.

Der Weg führte durch die Felder zu den Obstbaumwiesen. Leider war die herrliche Apfelblüte schon vorbei – es hatte einfach zu wenig geregnet. Dafür zeigte sich der Hahnenfuß im grünen Wiesenbett mit seiner gelben Blüte von der besten Seite.

Im Säubad, einem ehemaligen Badeort von Owen, angekommen, erläuterte Dieter Bounin kurz dessen Geschichte. Weiter ging es dann zum Maienwasen hinauf. Die tolle Aussicht zur Baßgeige, dem Hohenneuffen, Neuffener Hörnle und den beiden Vulkanbergen Engelberg und Spitzberg brachten bei einigen Teilnehmern ein freudiges Erstaunen zum Vorschein. Weiter führte der Weg in das Tiefenbachtal. Im blühenden Bärlauchbeet schlängelt sich hier der Tiefenbach hinunter nach Nürtingen. Die Straße entstand nur dadurch, weil die Bundeswehr die Munitionsbunker in den Wald bauten. Heute werden allerdings dort nur die abgebauten Häuser für das Freilichtmuseum zum Wiederaufbau zwischengelagert.

Über einen steilen Aufstieg erreichte  die Gruppe den Jakobsbrunnen. Am Feldschütz-Denkmal Gneiting, am oberen Rand der Weinberge hatte man wieder eine herrliche Weitsicht über Frickenhausen und Nürtingen, Richtung Süden zum markanten Hohenneuffen.

Bei Raidwangen ging es abwärts zum Beuthwangsee. Der Biergarten dort lud zu einer Trinkpause ein. Am Neckar entlang über die Brücke ging es dann zum Tiefenloch See. Der war allerdings für Angler-Nichtmitglieder gesperrt. Am senkrechten Aufstieg zum Galgenberg ging einem beinahe die Luft aus. Doch der herrliche Rundumblick zu unserer „Blauen Mauer“ (E.Mörikes Hutzelmännlein) entschädigte die Anstrengung.

Weite Spargelfelder begleiteten die Gruppe zur Alpakafarm. Einige Alpakas konnte man auf der Weide stehen sehen. Durch den Wald tauchte die Gruppe hinunter in das Aichtal. Dort hatte der Schwäbische Albverein eine schöne neue Brücke über die Aich erstellt. Die ersten Blasenpflaster mussten ausgepackt und geklebt werden. Wir befinden uns nun in der „Hölderlin-Landschaft“ – das wurde uns auf einem Schild angezeigt. Am Ulrichstein fand zu früherer Zeit Herzog Ulrich ein Versteck vor seinen Verfolgern. Inzwischen ist der Fels abgebrochen und durch die immer wieder rutschende Erde von der Abbruchstelle weggeschoben worden.

Durch herrliche blühende Bärlauchteppiche ging es nun am Föllbach entlang zum Wasserfall. Wegen der fehlenden Niederschläge war leider nur ein spärliches Rinnsal vorhanden. Weiter ging es zwischen Wolfschlugen und Hardt nach Zizishausen.

Am Neckar entlang führte dann der Weg nach Oberboihingen, danach in das Marbachtal am Oberboihinger Wasserfall vorbei. Richtig angenehm ging es hinauf nach Reudern. Am Reudener Sportplatz musste ein Wanderfreund die Flügel strecken. Er konnte nicht mehr und ließ sich dort abholen. Zwei Kilometer zum Käppele, jedoch nun zum höchsten Punkt der Tour. Konzentriert, im eigenen Schritt und ohne Halt ging es aufwärts. Geschafft! Die letzte Trinkpause, nochmals ein Warten auf die Letzten und dann gab es kein Halten mehr. Das Käppele wurde bald erreicht, die Teck glänzte in der späten Nachmittagssonne. Nun ging es nur noch eben nach Owen. Wie schön der Anblick zum Hohenneuffen, als die Gruppe den Wald verließ. Was für ein Bild beim Gang durch die Kirschenplantage und dem Abstieg nach Owen!

Um 18.45 Uhr am Bahnhof Owen wieder angekommen. Klasse Tour!

(Text: Dieter Bounin)