Ü30-Weitwanderung ab Ulm: Anstrengend, aber total schön!

Am Samstag, 23. Juni 2018, startete bei gutem Wanderwetter die Weitwanderung „Vom höchsten Kirchturm zum ältesten Atelier der Welt“.

Nach einer offiziellen Begrüßung der sechs Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch Wanderführer Michael Schmitt am Ulmer Münster, gab es noch ein paar Informationen zum höchsten Kirchturm der Welt. Dann ging es im 5-er-Schritt (5 km / Stunde) am idyllischen Ufer der Donau entlang nach Thalfingen. Der Weg führte die Wanderer aus den Donauniederungen hinauf nach Elchingen auf die Flächenalb. Von da an durchwanderte die Gruppe eine durch Wald, Wiesen und Ackerflächen durchzogene, sanft hügelige Landschaft. Gegen 12 Uhr erreichten die Wandernden die Stadt Langenau, wo eine Mittagspause eingelegt wurde. Anschließend marschierte man über freie Flächen bis zum Weiler Lindenau, wo eine weitere Rast eingelegt wurde. Auch Blasen an den Füßen wurden hier versorgt. Wenig später erreichte die Wandergruppe den Archäopark Vogelherd mit der weltberühmten gleichnamigen Höhle. Nach einem kurzen Besuch des Parks und einem Gruppenbild vor der Höhle, führte der Weg ins berühmte Eselsburger Tal mit seinen pittoresken Fels- und Landschaftsformationen. Gegen 18.45 Uhr – nach rund 45 Kilometern – kam die Gruppe im Herbrechtinger Klosterbiergarten an.

Übrigens: Herzlichen Dank an den Betreiber des Archäoparks Vogelherd für die Erlaubnis zum kostenfreien Zutritt für ein Gruppenbild vor der Höhle.

 

 

Zu Besuch beim Nachbarn: Ü30 wandert im Schwarzwald

 

Silvia und Bernd Loos führten die motivierte Ü30-Wandergruppe (acht Teilnehmer) am 10. Juni durch den 3-Schluchten-Pfad im Schwarzwald:

Von der 3-Schluchtenhalle in Bachheim ging es hinab zur Wutachschlucht. Am Fluss entlang führte der Weg durch die vielfältige Flora zum Kanadiersteg. Hier fließt die Gauchach in die Wutach. Ab hier ging es dann der Gauchach entlang zum Wanderheim Burgmühle. Kurz vor Erreichen des Hauses kam ein Gewitter mit ordentlich Regen. Nach einer Rast dann weiter über einen Waldlehrpfad zur Abzweigung Engeschlucht. Diese hat ihren Namen zu Recht verdient, da sie wirklich eng ist und dem Wanderer sehr viel Trittsicherheit abverlangt. Brücken führen hier immer wieder von der einen Seite des Flusses zur anderen. Seile bieten Halt und Sicherheit an schmalen Stegen und Wegen. Auf dem Weg zum Parkplatz sammelten man noch ein paar Wildkräuter für die Zucchini eines Mitwanderers, welche am Grillplatz beim Parkplatz dann über offenem Feuer gegart wurden.

OG Hayingen zur Jubiläumsfeier Burg Derneck gewandert

Weitwanderung zur Derneck:

 

Um rechtzeitig am Sonntag, 17. Juni 2018, bei der Jubiläumsfeier des Wanderheims Burg Derneck dabei zu sein, sind zwölf Wanderbegeisterte der OG Hayingen zusammen mit Wanderführer Jürgen Haible schon morgens um 6 Uhr in Berghülen (zwischen Laichingen und Blaubeuren) gestartet. Anfangs ging es von Schorrenhüle bei Suppingen über das Eistal zur Kapelle auf dem Hasenburren (HW7). Weiter über die Hochfläche durch eine steile Klinge hinab zur äußerst romantischen Schmiechquelle in Springen. Da hatte die Gruppe bereits 21 Kilometer zurückgelegt. Danach wanderte sie an Mehrstetten vorbei zur Ruine Hohengundelfingen und hinab zur Wittstaig. Schließlich – im Lautertal angekommen – ging es hinauf zur Burg Derneck: Ankunft war kurz vor zwei!

Alle waren erschöpft aber fröhlich, immerhin 36 km mit einigen steilen Auf-und-Ab-Passagen!

 

 

Abenteuerliche Höhlenerkundung der OG Owen

Unter dem Motto „Faszination Wasser“ hatte die OG Owen (Dieter Bounin) zur Befahrung der Falkensteiner Höhle eingeladen.

An der Höhle wartete der Höhlenführer Stefan Kadelbach mit den maßgeschneiderten Neoprenanzügen. Die Helme wurden aufgesetzt und gleich ging es einige Meter in der Hocke durch das Wasser in den schwarzen Schlund.

Bald öffnete sich die Decke, die Füße mussten Halt im etwas tieferen aufgewühlten Wasser suchen, die Hände tastend an der Höhlenwand. Immer wieder konnte man kleinere Tropfsteine,  Strudel- bzw. Kolklöcher,  Lehmbänke und einige Tintenfisch-Versteinerungen im Stirnlampenlicht erkennen. Bei so vielen Stirnlampen war die Höhle richtig ausgeleuchtet.

„Wollt ihr es wild?“, fragte Stefan Kadelbach, „hier geht es durch das Schlüsselloch. Haltet den Kopf hoch, dreht euch mit der Schulter, dann kommt ihr durch.

Danach wanderten alle im brusttiefen 7°C kalten Wasser. An der langgezogenen Lehmbank wurden einfach mal die Stirnlampen ausgeschaltet. Interessant war dann der Weitergang im absoluten Schwarz. Beim Goldgräberstollen – dort hatten Menschen einmal nach Gold gesucht – durfte man schätzen, wie weit wir nun in der Höhle sind. Es waren 470 Meter.

Hier war der Umkehrpunkt, da sich hier der erste Syphon befindet. Diesen kann man nur auf dem Rücken schwimmend, also mit der Nase nach oben, überwinden. Es ist ein Luftspalt von ca. 5 cm vorhanden, Syphonlänge ca. 4 m.

Der Rückweg gestaltete sich nicht mehr so anstrengend. Jetzt konnte man eher die versteckten Schätze der Höhle entdecken. „Achtet mal darauf, wie ihr die Luft beim  Höhlenausgang empfindet“, machte Stefan Kadelbach die Teilnehmer aufmerksam. Tatsächlich konnte man den Wald richtig riechen, das Grün der Blätter empfand man richtig intensiv.

Etwas mehr als 2,5 Stunden hatte der Höhlengang gedauert. Alle waren richtig begeistert. Mit einigen Verrenkungen schaffte man es wieder aus dem Neoprenanzug. Dann ging es zur Grillstelle.    

Bericht: Dieter Bounin

Exkursion: Auf den Spuren der Römer

Der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Welzheim, veranstaltete im Rahmen des Tages des Wandern am 14. Mai gemeinsam mit dem Historischen Verein eine Exkursion unter dem Motto:„Auf den Spuren der Römer“.

Gemeinsam wanderten die Teilnehmer über die Höhen des Welzheimer Waldes der am Anfang des 20. Jahrhunderts auch „der kleine Schwarzwald“ genannt wurde und genossen die sprichwörtliche „Champagner-Luft“.

Entlang des Limeswanderweges ging es zu den Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Begleitet von einem Limes-Cicerone (Reiseführer zu den Relikten aus römischer Zeit) wurden den Teilnehmern am Beispiel der noch reichlich vorhandenen römischen Relikte das Leben und die Geschichte der zwischen 160 und 260 n.Chr. lebenden römischen Legionäre erläutert.

Der Obergermanische Limes bestand aus Pallisade, Graben und Wall – er diente als Grenzsicherung. Vorbei am Stausee Aichstrut ging es zum Kleinkastell Rötelsee. Hier war eine Truppe von Fußsoldaten stationiert – diese waren möglicherweise für die Sicherung eines Grenzdurchganges zuständig.  Am Limes-Nachbau erhält man eine Vorstellung davon, welchen Eindruck diese Grenzsicherungsanlage bei den Germanen erzeugt hatte.

Im Archäologischen Park Ostkastell wurden Teile der Toranlage und der Außenmauern  rekonstruiert – aufgezeigt ist die gesamte Architektur der Militäranlage des Kastells.

Gemeinsam ging es anschließend ins Museum Welzheim – hier befindet sich ein zentraler Vermittlungsschwerpunkt  des UNESCO –Welterbe Limes für die Region Stuttgart. Die römische Abteilung zeigt über 300 Funde aus dem römischen Welzheim. Eine Besonderheit ist der bronzene Schildbuckel vom Prunkschild eines römischen Kavalleristen, sowie der größte Fund römischer Schuhe nördlich der Alpen.

Text: Herbert Soukopp 

Ü30-Wanderer im Kupfertal unterwegs

Start war am Busbahnhof in Forchtenberg direkt am Kocher. Von dort ging es ein kurzes Stück durch die Altstadt und weiter durch ein Wohngebiet ins Kupfertal bis zum Ortsende. Man wanderte immer weiter an der Kupfer entlang. Vorbei am Schwarzen Steg, ab hier dann ging es auf dem Georg-Fahrbach-Weg (GFW) weiter, anschließend steil hinauf auf die Hohenloher Ebene. Oben angekommen konnte man in der Ferne Waldenburg sehen. Dann bog die Gruppe nach links ab, ein kurzes Stück an einer Straße entlang, und an den Kohlplatten wieder Richtung Forchtenberg. Es folgte ein Waldstück bis zur Schlossruine Forchtenberg. Von dort gibt es eine schöne Aussicht auf das Kocher- und Kupfertal. Danach wanderte man über den Hans-und-Sophie-Scholl-Pfad zurück zum Ausgangspunkt.