Weitwanderung vom Schwarzwald ins obere Gäu

Am 8. September frühmorgens machten sich 13 ambitionierte Wanderfreunde

unter der Leitung des Wanderführers Michael Schmitt zur anspruchsvollen Tour  vom „Schwarzwald ins obere Gäu“ auf (hoch 1100 m / ab 1000 m). Das Wetter war bestens. Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung des neu zertifizierten zweiten Wanderführers Stefan Schmitt, ging es los. Zuerst passierten die Teilnehmenden den historischen Ort Calw, dann führte der Weg hinauf, vorbei am Schafott Richtung Zavelstein. Nach einem weiteren, merklichen Anstieg erreichte die Gruppe Neubulach und etwas später den idyllischen Ort Berneck. Es gab eine Rast am Dorfsee, im Anschluss dann ein kräftiger Anstieg bis zum Ort Altensteig. Hier gibt es einen gut erhaltenen und zusammenhängenden mittelalterlichen Ortskern. Nach der Mittagspause bei Kaffee und Kuchen ging es weiter nach Rohrdorf und schließlich erreichte die Gruppe nach knapp 42 km am Spätnachmittag den Bahnhof in Nagold. Alle waren sehr zufrieden mit sich und der Wanderung, besonders aber ein Teilnehmer mit 78 Jahren. Er war der Älteste der Gruppe.

Ü30: Märchenhafte Spätsommerwanderung

Sonntagmorgen am 9. September in Seebronn:

18 Wanderfreunde treffen sich am Ortsrand, um erst über Feldwege und dann durch den Wald in Richtung Märchensee aufzubrechen.

Warum heißt der See so und was hat es mit dem Namen auf sich? Die Antwort wissen nicht einmal die „Einheimischen“. Wanderführerin Susi Reiser erklärt es. Als der Steinbruch bei Wendelsheim noch aktiv war und Schilfsandstein abgebaut wurde, trat über Nacht Wasser in die Grube und schwemmte alles Werkzeug davon. Versuche den spontan entstandenen See trocken zu legen scheiterten und so ist der See ohne natürlichen Zufluss heute noch mystisch in der Senke zu bestaunen. Die zweite Geschichte folgte kurz darauf im Steinbruch, wo noch die seltenen Geburtshelferkröten leben.

Pünktlich um zwölf Uhr erreichte die Gruppe die Wurmlinger Kapelle, wo eine Vesperpause eingelegt wurde. Rasch ging es weiter auf dem Jakobsweg nach Rottenburg. Dort erfolgte der obligatorische Stopp in der Eisdiele unterhalb des Doms und zur Stärkung für die restlichen Kilometer.

Die Sonne brannte ordentlich und auch der Vierbeiner im Bunde suchte den Schatten.

Durch das Weggental und herrliches Grün wanderte die Gruppe zurück zum Ausgangsort, wo alle gemeinsam auf die Hochzeit der Wanderführerin anstießen – der Grund, warum die Wanderung um eine Woche verschoben wurde.