25 Jahre Heimat- und Wanderakademie – Das sagen Team, Referierende und Teilnehmende

Leitungsteam: „Lernen ist wie rudern gegen den Strom“

So lautet das Motto von Gerhard Mörk, ehrenamtlicher Akademieleiter beim Schwarzwaldverein. Für ihn ist die HWA ein „Leuchtturm in der Brandung“, der auch im Wandel beständig bleibt.

Karin Kunz, Geschäftsführerin der HWA von Seiten des Schwäbischen Albvereins, findet viel Befriedigung darin, „dass Kurse gut laufen und alle gute Unterrichtsbedingungen haben“.

Ulrike Walter, Geschäftsführerin von Seiten des Schwarzwaldvereins, wünscht sich weiterhin „ein starkes, tatkräftiges Netzwerk von Haupt- und Ehrenamtlichen, die die Zukunftsvision der HWA in die Tat umsetzen.“ Ihr Motto: „Ganzheitliche Bewegung, gepaart mit Humor, das bringts!“


Referierende der Wanderführerausbildung: „Ein neuer Blick auf die Natur“

„Mir ist es wichtig, die Teilnehmenden weg vom ‚schneller – höher – weiter‘ in eine achtsame Begegnung mit der Natur zu führen“, sagt Thomas Klemm.

Jenny Neubauer liebt es, „Erlebnisräume zu schaffen“, in denen Wissen geteilt und Neues gelernt wird.

Peter Lutz möchte die Teilnehmenden dazu anregen, „die Perspektive zu wechseln und bekannte Dinge aus einem ungewohnten Blickwinkel ganz neu wahrzunehmen.“

Frieder Kern schätzt die „Haltung der Offenheit“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kurse würden sich gegenseitig annehmen. „Der Kurs lebt von diesem gegenseitigen Geben und Nehmen.“

Und Heike Krieg beschreibt diesen magischen Moment: „Wenn die Teilnehmer Feuer fangen und ein Thema für sich entdecken.“


Teilnehmende: „Weitergeben, was man liebt.“

„Die Ausbildung zur Wanderführerin war für mich ein entscheidender Wendepunkt“, sagt Regine Erb. Aus Liebe zum Wandern und zur Natur nahm sie daran teil und setzte sogar noch die Ausbildung zur Gesundheitswanderführerin und weitere Qualifikationen oben drauf. Bis heute führt sie mit Leidenschaft Wandergruppen. Sie engagiert sich in ihrer Ortsgruppe und ist mittlerweile Vizepräsidentin des Schwäbischen Albvereins.

Während der Corona-Pandemie erfasste der Lagerkoller Hannes Müller-Sommer. Er fing an zu Wandern. Und irgendwann war die Leidenschaft so groß, dass er sich zur Wanderführerausbildung anmeldete. „Sie war meine Initialzündung“, sagt er heute. „Sie hat mir nicht nur das handwerkliche Rüstzeug gegeben, sicher Gruppen zu führen und Karten zu lesen, sondern mir gezeigt, wie vielseitig unser Verein wirklich ist.“ Mittlerweile engagiert er sich als Wanderwart sowie in der Wege- und Naturschutzarbeit seiner Ortsgruppe.

Marcus Schmid gehört zu den leidenschaftlichen Radlern im Schwäbischen Albverein. In seiner Ortsgruppe plant und führt er regelmäßig Familien- und Gruppentouren mit dem Rad, auf Gesamtvereinsebene engagiert er sich als Fachwart für Radfahren. Sicherheit und Inspiration hat ihm der Grundlehrgang Radwandern der Heimat- und Wanderakademie vermittelt. „Die Fortbildung hat mir gezeigt, wie man Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsniveau führt, Notfallpläne erstellt und Konflikte vor Ort deeskaliert“, berichtet er.

Simone und Sebastian Hatz sind vor allem mit der Altersgruppe ab 30 bis um die 50 Jahre unterwegs in der Natur. Wandern ist für sie „ein ständiges Abenteuer – ein Innehalten, Staunen und gemeinsames Unterwegssein.“ Die Ausbildung zum Wanderführer und zur Wanderführerin habe ihren Blick auf das Wandern und die Landschaft verändert, sagen die beiden heute. „Sie war fachlich, menschlich und persönlich ein echter Gewinn.“

Auszug aus Blätter des Schwäbischen Albvereins, 1-2026