Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist ein Aktionsprogramm der UNESCO.

Konkrete Handlungsempfehlungen sollen in den einzelnen Bildungsbereichen dazu führen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird. Weitere Informationen dazu auf der Homepage BNE

Was heißt nachhaltig?

Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Nachhaltig bedeutet demnach, nicht mehr Holz aus dem Wald zu ernten, als wieder nachwachsen kann. Im übertragenen Sinne bedeutet das, die natürlichen Ressourcen – wie Wasser, Luft oder Boden – nicht auszubeuten, zu verschmutzen oder zu zerstören. Auch künftige Generationen und ärmere Bevölkerungsteile auf der Erde sollen die Naturgüter nutzen können. Das kann nur gelingen, wenn bei allen Handlungen soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele im Gleichklang sind. Anbei eine aufschlussreiche Arbeitshilfe

Wandern ist Ausdruck eines nachhaltigen Lebensstils

Wanderer sind bewusste Nutzer der Kulturlandschaft und erleben bei ihren   Wanderungen und Ausflügen ganz unmittelbar, wie Landschaft sich verändert. Wenn Wanderführer Wissen über Tiere, Pflanzen und Lebensräume an eine Wandergruppe weitergeben, heißt das deren Sensibilität zu schärfen und die Wissenserosion in Sachen Natur aufzuhalten. Nur was man kennt und liebt, möchte man schützen und erhalten.

Beim Wandern können viele nachhaltige Aspekte thematisiert werden:

– umweltfreundliche Anreise
– Verpflegung mit regionalen und saisonalen Produkten
– Bedeutung von Regionalvermarktern
– Langlebige Wanderausrüstung
–  ökologisch orientierte Unterkünfte

Wanderungen als Bildungsangebote

Wanderungen können aufzeigen, wie sehr Landschaft und Menschen miteinander verbunden und voneinander abhängig sind und wie Veränderungen in der Natur soziale, ökonomische und ökologische Auswirkungen mit sich bringen.

Damit Wanderführer für diese wichtige Aufgabe gerüstet sind, bietet die Heimat- und Wanderakademie laufend Seminare.