Sich ums Schulwandern verdient gemacht

Stefan Österle vom Schwäbischen Albverein sowie Margit Elgner-Eisenmann und Tilman von Kutzleben vom Schwarzwaldverein sind bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Wanderverbands (DWV) für ihr ihr langjähriges Engagement für die Ausbildung Ausbildung zum zertifizierten Schulwanderführer bzw. Schulwanderführerin geehrt worden.

v.l.n.r. Stefan Österle, Margit Elgner-Eisenmann und Tilman von Kutzleben.

Die drei gehören zu den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der ersten Stunden, wurden 2012 zu Ausbildern Schulwandern zertifiziert und gehen dieser Tätigkeit in der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg nach. In den letzten zehn Jahren haben etliche Wanderführerinnen und Wanderführer sowie Lehrkräfte diese Ausbildung absolviert. Seit 2021 hat sich auch der Kreis der Ausbildenden vergrößert. Diese tragen nun in den Gebietsvereinen des Deutschen Wanderverbands dafür Sorge tragen, dass sich weitere Interessierte sich zu Schulwanderführern haben ausbilden lassen und damit das Wandern als Lernmethode im Schulalltag gestärkt wurde.

Mit Yoga und Wandern den Augenblick erleben

Eine andere Art zu Wandern erlebten die Teilnehmer*innen am Freitag, 13. Mai, unter der Leitung von Yogalehrerin Magret Funk. Zuvor hatte es noch wie aus Kübeln geschüttet. Zum Start Wanderparkplatz bei Tauchenweiler war die Luft also rein und frisch.

Zunächst führte ein Schotterweg, vorbei an saftigen Wiesen und Wälder. Nach etwa 20 Minuten Gehzeit, wurde am Rand eines Blumenteppichs aus Veilchen die erste Yogaeinheit eingelegt. Mit Zeilen von Thich Nhat Hanh „Im Augenblick zu leben ist ein Wunder“, wurde die Gruppe auf das Thema „Ankommen im Hier und Jetzt“, eingestimmt. Es folgten Übungen um die Energie zu wecken, sowie ein kleiner Yoga-Bewegungsablauf um die Atemräume zu dehnen.

Weiter ging es auf einem von Wald- und Wiesenblumen umsäumten Forstweg zu den historischen Hafnergruben. Unter Bäumen, eingetaucht in die Natur, wurden die Sinne wahrgenommen. Atemübungen und verschiedenen „Baumvarianten“, förderten die Balance um dadurch ganz zur eigenen Mitte zu finden.

Danach ging es mit innerer Einkehr weiter auf einem Waldweg, wo sich nach kurzer Zeit das eindrucksvolle Naturschutzgebiet „Weiherwiesen“ auftat. Zum Entzücken aller Teilnehmer*innen, lockte dort eine „Yoga-Sonnengruß- Held*innen-Variante“, die Sonne doch tatsächlich hinter den Wolken hervor. Anschließend gab es Zeit um sich mit allen Sinnen von der wunderschönen Flora und Fauna dieses Moorgebietes bezaubern zu lassen und schöne Augenblicke fest zu halten.

Der Rückweg führte leicht bergan, durch einen von Moos bedeckten Wald. Er brachte das Herz-Kreislauf-System in Schwung und erfreute das Auge.  Aufgetankt mit frischer Energie und schönen Eindrücken, war man wieder in Tauchenweiler angelangt.

Mit dem Gedicht „Augenblick“, von Konstantin Wecker, fand diese besondere Wanderung ihren Abschluss. Zum kulinarischen Ausklang des Vormittags lud der idyllisch gelegene Biergarten der Gaststätte Tauchenweiler zu verweilen ein. Mit dem Blick auf, blühende Kastanienbäume und ein weitläufiges gelbes Rapsfeld, waren sich die Teilnehmer*innen einig:

Des war jetzt mol wiedr a scheaner Morga“.

 

 

 

 

Wandersaison 2022 eröffnet

Genusswandern durch Weinberge, Touren entlang von Blumenwiesen oder zu den Burgen auf die Schwäbischen Alb, Runden durch verschneite Landschaften oder Weitwanderungen für sportlich ambitionierte Wanderer – Beim sogenannten „Anwandern“, das in diesem Jahr in Winterbach im Remstal stattfand, hat Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die neuen Wanderprogramme der Öffentlichkeit vorgestellt. „Vielfalt ist die Stärke des Schwäbischen Albvereins“, betonte Rauchfuß. „Wir bieten für alle Altersgruppen, Interessenlagen und Fitness-Grade die passenden geführten Wanderungen an.“


Alle Wanderprogramme ausführlich finden Sie unter https://wandern.albverein.net/unser-wanderprogramm/


Neu im Programm: WohlFÜHLMomente

Diese Wanderungen legen den Schwerpunkt auf Gesundheit und Wohlbefinden. Wald- und Streuobtwiesenbaden oder Yoga-Wandern gehören ebenso dazu wie meditative Touren mit achtsamen Elementen. Tief durchatmen, die Arme baumeln lassen, die Sonne vom Himmel pflücken oder das Wasser mit den Armen teilen – Bei einer kurzen Tour durch die Streuobstwiesen am Rande von Winterbach stellte Meditationslehrerin Nannette Westermann den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Anwanderns Tai Chi-Elemente vor, die sich gut in WohlFÜHL-Wanderungen einbauen lassen. „Bewegung in der Natur tut uns Menschen einfach gut. Das nutzen wir für unsere WohlFÜHLMomente“, erklärte Westermann, die das neue Programm mit entwickelt hat. „Wandern ist gut für unser Herz-Kreislauf-System. Stress und Anspannung fällt von uns ab. Der Blick ins Grüne und Naturbeobachtungen tragen zur Erholung bei.

Programm des Deutschen Wandertags online buchbar

Touren mit dem Schwerpunkt auf Gesundheit und Wohlbefinden sind auch im Programm des Deutschen Wandertags enthalten, der vom 3. bis 7. August im Remstal stattfinden wird. Neben der Stadt Fellbach und 21 Remstalkommunen ist der Schwäbische Albverein einer der Ausrichter des Großevents. „Alle Wanderungen und Veranstaltungen sind bereits online unter www.dwt2022.de buchbar“, berichtete Albvereinspräsident Rauchfuß. „Eintrittskarte ist die Wandertagsplakette, die neben allen Wanderungen auch den öffentlichen Nachverkehr und viele Eintritte im gesamten Remstal beinhalten.“

 

Wanderführer begleitet kleine Naturforscher

Bäume raten, einen Unterschlupf für einen Igel bauen, eine Kletterpartie im Wald: Im Rahmen des Well.com.back-Programms für Stuttarter Schüler hat Albvereins-Wanderführer Harald Zehetner 26 Fünftklässler des Johannes-Kepler-Gymnasium in Bad Cannstatt ein Naturerlebnis in den Stuttgarter Wäldern bereitet.

„Naturforscher unterwegs“ war eines von 820 verschiedenen Angeboten im Rahmen des Programms, das von Stuttgarter Stiftungen, der Stadt Stuttgart und der Wirtschaft finanziert wurde, um den Kindern ein Gemeinschaftserlebnis und ein gutes Ankommen in der Schule in Corona-Zeiten zu ermöglichen.

Harald Zehetner führte die Mädchen und Jungen nicht nur durch den Novemberwald, sondern erklärte ihnen zum Beispiel, wie sie Bäume an Stamm und Blättern unterscheiden können. Außerdem erfuhren die Kinder mehr über die Tiere des Waldes, aber auch die Gefahren, die dort lauern können. Zum Beispiel durch den Eichenprozessionsspinner. Es wird gespielt und gevespert und schließlich einen glitschigen Hang hochgeklettert. Erfahrungen, die einige der Stadtkinder bisher noch nie gemacht haben.

Schließlich zeigte Zehetner den Kindern, wie man aus einem Ast, mit dem man Herbstblätter aufspießt, ein Bäumchen bastelt. Ein kleines Stück Wald zum mit Nachhause nehmen.

Mitwandern und die Familiengruppe der OG Sulzbach/Murr unterstützen!

Am Samstag, 17. Oktober, findet die erste gemeinsame Spendenwanderung der Kreissparkasse Waiblingen und dem Schwäbischen Albverein im Rems-Murr-Kreis statt. Die Kreissparkasse Waiblingen gibt jedem Wanderer 10 Euro, die an eines der gelisteten Projekt gespendet werden können. Wir bitten um Spendern für die Familiengruppe der OG Sulzbach/Murr des Schwäbischen Albvereins. Sie benötigt mehrere GPS-Navigationssysteme, um allen Kindern und Jugendlichen weiterhin ein attraktives Naturangebot machen zu können
Hier geht es zum Projekt. Danke für Ihre Spende!
Drei Touren zwischen 5 und 13 Kilometer stehen zur Auswahl. Diese können alleine oder in der Gruppe mit den Wanderführern der Ortsgruppe Sulzbach/Murr gelaufen werden. Startpunkt ist für alle Touren das Wanderheim Eschelhof. Startzeit für die geführten Wanderungen und die Streckenführung finden Sie unter https://www.kskwn.de/wanderung.
Viel Spaß beim Mitwandern!

Sicher Wandern im Herbst

Geheimnisvoller Frühnebel, danach oft Sonnenschein mit klarer Sicht, die unendliche Vielfalt der Natur mit seinen bunten Wäldern und Früchten, dazu noch moderate Temperaturen – Herbstzeit ist für viele die schönste Wanderzeit. Bei der Tourenplanung ist allerdings einiges zu beachten. Karin Kunz, Wanderreferentin des Schwäbischen Albvereins gibt Tipps:

Kürzere Tage

„Im Herbst werden die Tage kürzer und deshalb sollten auch unsere Touren langsam kürzer werden“, erklärt Karin Kunz. Während man im Juli noch um 21 Uhr bei Sonnenschein unterwegs sein kann, geht die Sonne schon im September recht früh unter. Nach der Zeitumstellung im Oktober ist es dann bereits um 17 Uhr stockdunkel. „Dann besteht die Gefahr, sich zu verlaufen oder zu verletzen“, betont Kunz. „Wer dennoch eine längere Tour vorhat, sollte einen frühen Start einplanen sowie eine Stirn- oder Taschenlampe mitnehmen.“

Zwiebellook bei der Wanderbekleidung

Im Herbst kann es bereits empfindlich kühl sein. Karin Kunz empfiehlt deshalb den „Zwiebellook“, also mehrere Lagen übereinander zu tragen – etwa Wandershirt, Fleecejacke oder –weste und eine winddichte Wanderjacke darüber. „Besser etwas zu viel anziehen, als zu wenig. Wenn einem zu warm ist, kann man ja wieder etwas ausziehen.“

Wanderrucksack mit Herbstausrüstung

Neben einem Vesper und genug zu Trinken – im Herbst auch gerne schon ein warmer Tee oder Kaffee – gehören sowohl Sonnen- als auch Regenschutz zur Herbstausrüstung. Dazu ein Schal und eine warme Kopfbedeckung gegen kalten Wind. Karin Kunz empfiehlt zudem eine kleine Outdoor-Sitzauflage. „Dann ist ein gemütliches Vesper im Freien auch im Herbst ein Vergnügen.“ Immer im Gepäck sollte zudem eine geladene Powerbank sein, für den Fall, dass der Handyakku unterwegs schlapp macht.

Achtung nass und rutschig!

Gerade im Herbst sind die Wege oft nass und rutschig – vor allem in schattigen und steilen Waldstücken. Auch die eine oder andere matschige Ecke findet sich gerne. „Das kann schnell unangenehm werden. Deshalb ist im Herbst auch in Mittelgebirgen und im Flachland gutes Schuhwerk mit einem ordentlichen Profil beim Wandern wichtig“, betont Karin Kunz. Zudem Wanderstöcke bieten eine gute Unterstützung gerade im steilen Gelände.

Kartenkunde, Erlebnispädagogik und vieles mehr

Zwölf Frauen und Männer haben am vergangenen Wochenende im Remstal ihre Ausbildung zur Wanderführerin und zum Wanderführer gestartet.

In fünf Wochenendkursen lernt die Gruppe alles Wichtige zu den Themen Kartenkunde und Orientierung, dazu erlebnispädagogisches Wissen, aber auch viele Kenntnisse über Geologie, Landschaftskunde, Ökologie und Baustile in der Region. Außerdem geht es darum, sozial kompetent mit der Stimmung in einer Gruppe umzugehen und für ein gutes Miteinander bei den Wanderungen zu sorgen. Auch die versicherungsrechtliche Themen und Marketing stehen auf dem Programm.

Nach bestandener Prüfung gibt es das Wanderführerzertifikat.

Beim Abschlusslehrgang Mitte November müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann zeigen, was sie gelernt haben. Mit bestandener Prüfung und dem Nachweis eines Erste HIlfe-Kurses erhalten die Teilnehmenden der Ausbildung das Wanderführerzertifikat und den Wanderführerausweis des Deutschen Wanderverbands, sowie das Natur- und Landschaftsführer-Zertifikat der Umweltakademie Baden-Württemberg.

Erster großer Einsatz beim 121. Deutschen Wandertag 2022 im Remstal

Alle zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung sollen dann beim 121. Deutschen Wandertag 2022 zum Einsatz kommen. Sie gehören dann zu den rund 200 zertifizierten Guides, die die Wandertagsgäste vom 3. bis 7. August bei über 170 Tourenangeboten begleiten werden.

Hohe Qualität bei Gruppenwanderungen durch solide Ausbildung

„Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Wanderführerinnen und Wanderführer eine vielseitige und solide Ausbildung erhalten“, erklärt Karin Kunz, Wanderreferentin des Schwäbischen Albvereins. Im Vorfeld des Deutschen Wandertags im Remstal finden neben der regulären Wanderführerausbildung monatlich Auffrischungsschulungen für alle bei dem großen Wanderfest tätigen Guides statt. Karin Kunz: „So können wir eine hohe Qualität bei unseren geführten Gruppenwanderungen beim Deutschen Wandertag garantieren.“

Mehr zur Wanderführerausbildung

 

 

11 neue Wanderführerinnen und Wanderführer im Remstal ausgebildet

Der Deutsche Wandertag 2022 im Remstal wirft seine Schatten voraus: Im „Wandertal“ haben gerade elf Frauen und Männer ihre Ausbildung zur Wanderführerin und zum Wanderführer beendet. 80 Unterrichtsstunden inklusive Abschlusslehrgang liegen hinter ihnen. Jetzt freuen sie sich auf ihren Einsatz beim Wandertag.

„Seit der Wanderführerausbildung gehe ich mit einem ganz anderen Blick durch die Landschaft.“ „Ich freue mich darauf, meinen Mitwanderern zeigen zu können, was es überall Schönes zu entdecken gibt.“ Und: „Natürlich sind wir beim Deutschen Wandertag 2022 mit dabei!“ Glücklich und motiviert haben elf Frauen und Männer ihre Wanderführerausbildung im Remstal beendet. Sieben von ihnen sind Einheimische und deshalb besonders motiviert, den vielen Besucherinnen und Besuchern des Wandertags nächstes Jahr ihre Heimat zeigen zu dürfen.

Intensiver Lehrgang mit vielen Unterrichtseinheiten

Eine Wanderführerausbildung umfasst 80 Unterrichtsstunden. Diese finden normalerweise als Kompaktkurs oder an jeweils vier aufeinander aufbauenden Wochenenden statt. Dazu kommt ein Abschlusslehrgang mit Prüfung. Voraussetzung für diese ist der Nachweis einer neunstündigen Erste-Hilfe-Ausbildung, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegt. Wegen Corona mussten viele Einheiten in diesem Jahr online stattfinden. An zwei Wochenenden konnten sich die Teilnehmenden dann aber persönlich kennenlernen.

Mehr als Kartenkunde

Beim Abschlusslehrgang Ende Juli im Wental mussten die Prüflinge dann in einer theoretischen und praktischen Übung zeigen, was sie gelernt haben. Dazu gehört Kartenkunde und Orientierung, erlebnispädagogisches Wissen, aber auch viele Kenntnisse über Geologie, Landschaftskunde, Ökologie und Baustiele in der Region. Außerdem geht es darum, sozial kompetent mit der Stimmung in einer Gruppe umzugehen und darüber hinaus für ein gutes Miteinander zu sorgen. Auch die versicherungsrechtliche Themen und Marketing stehen auf dem Programm. Mit bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmenden der Ausbildung das Wanderführerzertifikat und den Wanderführerausweis des Deutschen Wanderverbands.

Qualität der Ausbildung zeigt sich in Quaität der Wanderungen!

„Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Wanderführerinnen und Wanderführer eine vielseitige und solide Ausbildung erhalten“, erklärt Karin Kunz, Wanderreferentin des Schwäbischen Albvereins. „So können wir eine hohe Qualität bei unseren geführten Gruppenwanderungen garantieren.“  Teilnehmende bekämen so professionell organisierte und abwechslungsreiche Touren zu den schönsten Ecken des Vereinsgebiets geboten.

Walk & Swim im Welzheimer Wald

Wandern und Schwimmen ist ein neues Angebot des Schwäbischen Albvereins im Schwäbisch-Fränkischen Wald. Nach einigen Kilometern Wandern durch lauschige Wälder geht es zum Abkühlen in den See, danach eine weitere Wanderetappe mit einer weiteren Schwimmeinlage und Auslaufen zum Schluss.

Premiere des ersten „Walk & Swim“ ist beim Tag des Wandern am 17. September in der Nähe von Welzheim. Und auch beim 121. Deutschen Wandertag 2022 im Remstal steht das Angebot auf dem Programm.

Beim Vorabtest Mitte Juli hätte das Wetter zwar besser sein können – 20 Grad, trüb und feucht. Aber Steffen Albrecht, Familienreferent des Schwäbischen Albvereins, und Mit-Initiator Martin Tschepe machen sich begleitet von Thomas Bernlöhr, Bürgermeister von Welzheim, Richard Sigel, Landrat des Rems-Murr-Kreises und die Schwäbische Waldfee Leonie Treml dennoch auf den Weg.

Die Kleingruppe startet auf einem Parkplatz am Welzheimer Ortsrand. 16 Kilometer lang ist die Route insgesamt. Zunächst geht es durch den Wald, zwar etwas ab vom geplanten Pfad, aber die Richtung stimmt. Nach gut einer Stunde ist das erste Ziel erreicht: der Ebnisee ist ein sogenannter Schwellenweiher, angelegt im 18. Jahrhundert für die Flößerei. Hier verabschieden sich Sigel und Treml. Bürgermeister Bernlöhr möchte die Tour bis zum Ende mitmachen. Jetzt heißt es Badehose anziehen, Wanderklamotten in die wasserdichten Rucksack-Boje einpacken und rein ins Wasser. Die Bojen ziehen die Schwimmer bei der Seequerung hinter sich her.

Nach der Schwimmeinlage das ganze rückwärts: Abtrocknen, umziehen, Schwimmsachen in die Boje und ein paar Kalorien tanken. Und weiter geht es in Richtung des Aichstruter Stausees, der etwas kälter ist als der Ebnisee. Zum Glück ist den Wanderen beim Laufen wieder richtig warm geworden. Nach einer weiteren Schwimmeinlage geht es zurück nach Welzheim – mit einer gemütlichen Einkehr zum Abschluss.

Weitere Infos zum Walk & Swim gibt es bei Familienreferent Steffen Albrecht, s.albrecht@schwaebischer-albverein.de.

Schulwanderwettbewerb – jetzt bewerben!

Insgesamt 2.000 Euro gibt es beim Schulwanderwettbewerb des Schwäbischen Albvereins zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2021

Endlich wieder Schule, endlich wieder Freunde treffen. Und endlich kann der Schulwanderwettbewerb des Schwäbischen Albvereins wieder Fahrt aufnehmen, nachdem er durch die Schulschließungen ausgebremst worden war.

Ein Wandertag in der Natur, eine Biologiestunde auf einer Blumenwiese, Matheunterricht unter schattigen Bäumen auf dem Schulhof, ein Sporterlebnistag abseits des Sportplatzes – zeigt uns die Draußenaktivitäten Eurer Schulklassen. „Lernen im Freien“ ist uns dabei viel wichtiger als viele Kilometer in kurzer Zeit zu laufen. Hier gibt es weitere Ideen, wie Unterricht im Freien funktionieren kann.


„Gemeinsame Unternehmungen unter freiem Himmel und gemeinsame Erlebnisse sind für junge Menschen von besonderem Wert. Und gerade junge Menschen waren von der Corona-Pandemie, zum Beispiel durch den Verzicht auf die Kontakte im Freundeskreis und die Veränderung des Schulalltags besonders betroffen. Beim Wandern bietet sich ihnen die Möglichkeit durchzuatmen, Kraft zu tanken und unbeschwert auf Entdeckungsreise durch die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu gehen.“

Gerlinde Kretschmann, „First Lady“ und Schirmherrin des Schulwanderwettbewerbs


Teilnahmebedingungen

Eingeladen zur Teilnahme am Wettbewerb sind Schulklassen aller Altersstufen und Schularten in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Stuttgart. Für die Dokumentation sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Plakate, Filmclips, Fotoserien, Bastelarbeiten, selbstgeschriebene Texte oder ausgefüllte Arbeitsblätter. Alles ist möglich. Einsendeschluss ist der 1. Oktober!

Preise und Preisverleihung

Dotiert ist der Schulwanderwettbewerb mit insgesamt 2.000 Euro – aufgeteilt nach folgenden Kategorien: Grundschulen Klassenstufe 1 und 2, Grundschulen Klassenstufe 3 und 4, weiterführende Schulen. Dazu gibt es einen Sonderpreis. Die Preisverleihung findet bei der Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins am 24. Oktober in Pfullingen statt.

Kontakt bei Fragen und zum Einreichen der Beiträge

Schwäbischen Albverein e. V.
Hospitalstraße 21 b, 70174 Stuttgart
Karin Kunz und Christel Münch
0711 22585-26 oder -25
wandern@schwaebischer-albverein.de