Super sonnige Ü30-Herbstwanderung: Alle genießen bei sommerlich warmen Wetter und blauem Himmel die Farbenvielfalt entlang der Enzschleife. Zuerst führt Wanderführerin Ute Trinkner die 28 Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch den kleinen idyllischen Wein- und Fachwerkort Roßwag und der erste Aufstieg mit über 400 Weinbergstufen ist zu bewältigen. Oben auf den Weinbergesteillagen gibt es einen tollen Blick auf Roßwag und das Enztal. Weiter geht es am Kamm entlang durch stillgelegte Weinberge. Die Gruppe genießt dabei auf der Höhe die Sonnenstrahlen mit Sicht auf die Formationen der Roßwager Felsengärten, daneben die glitzernde, blau leuchtende Enz. Hinab ins Tal am Mühlhäuser Schloss vorbei geht es entlang der Enzschlaufen. An den Weinbergmauern mit Blick auf die Enz und die herausragenden Felsengärten gibt es eine Vesperpause. Über die Enzbrücke geht es weiter an Feldern vorbei. Hier werden Kartoffeln noch per Hand aufgelesen… Weiter im Naturschutzgebiet durch Herbstwälder stetig bergauf. Oben angekommen gibt es nochmals einen tollen Blick übers Enztal, zuerst Richtung Mühlacker und ein paar Meter weiter Richtung Vaihingen mit Schloss Kaltenstein. Bergab auf Waldwegen, im Tal, entlang der Schloßwiesen und der Enzaue, führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt mit geplanter Ankunft um 17 Uhr. Von hier aus starten 22 Teilnehmer noch zum Tagesausklang in die Innenstadt Vaihingens zur Einkehr.
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Ü30-Teilnehmer genossen Probiererle-Tour im Kochertal
Die Tour unter der Leitung der Wanderführer Manuela Kapp und Oliver Kerl startete am 6. Oktober 2018 in Niedernhall an der Stadthalle. Sie führte auf dem Georg-Fahrbach-Weg nach Hermersberg, wo es zuerst zum Hofladen ging und dort eine Kostprobe der Back- und Wurstwaren gab. Im Backhaus für das Holzofenbrot bekam die Gruppe eine kleine Führung. Danach wanderte sie zu den Giebelhöfen, wo bei einer Verkostung auch frische Kuhmilch angeboten wurde. Weiter führte die Wanderung nach Lipfersberg und Ingelfingen. Dort wechselte man die Kocherseite und wanderte in die Weinberge zum Ingelfinger Fass (das zweitgrößte Holzfass Europas). Oliver Kerl erzählte etwas über Weinbau und es gab verschiedene Weine zum Probieren. Weiter ging es nach Criesbach (dem Geburtsort von Georg Fahrbach) und dann wieder auf der anderen Kocherseite am Kocher entlang zurück zum Ausgangspunkt. Schlusseinkehr war im Gasthaus Rose in Niedernhall.
Fazit: Durchweg positive Resonanz der Teilnehmer, der Zeitplan konnte eingehalten werden; die Tour war sehr interessant, informativ und kurzweilig, weil nicht alles auf einmal kam sondern es insgesamt 3 Stationen waren.
Weitwanderung vom Schwarzwald ins obere Gäu
Am 8. September frühmorgens machten sich 13 ambitionierte Wanderfreunde
unter der Leitung des Wanderführers Michael Schmitt zur anspruchsvollen Tour vom „Schwarzwald ins obere Gäu“ auf (hoch 1100 m / ab 1000 m). Das Wetter war bestens. Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung des neu zertifizierten zweiten Wanderführers Stefan Schmitt, ging es los. Zuerst passierten die Teilnehmenden den historischen Ort Calw, dann führte der Weg hinauf, vorbei am Schafott Richtung Zavelstein. Nach einem weiteren, merklichen Anstieg erreichte die Gruppe Neubulach und etwas später den idyllischen Ort Berneck. Es gab eine Rast am Dorfsee, im Anschluss dann ein kräftiger Anstieg bis zum Ort Altensteig. Hier gibt es einen gut erhaltenen und zusammenhängenden mittelalterlichen Ortskern. Nach der Mittagspause bei Kaffee und Kuchen ging es weiter nach Rohrdorf und schließlich erreichte die Gruppe nach knapp 42 km am Spätnachmittag den Bahnhof in Nagold. Alle waren sehr zufrieden mit sich und der Wanderung, besonders aber ein Teilnehmer mit 78 Jahren. Er war der Älteste der Gruppe.
Ü30: Märchenhafte Spätsommerwanderung
Sonntagmorgen am 9. September in Seebronn:
18 Wanderfreunde treffen sich am Ortsrand, um erst über Feldwege und dann durch den Wald in Richtung Märchensee aufzubrechen.
Warum heißt der See so und was hat es mit dem Namen auf sich? Die Antwort wissen nicht einmal die „Einheimischen“. Wanderführerin Susi Reiser erklärt es. Als der Steinbruch bei Wendelsheim noch aktiv war und Schilfsandstein abgebaut wurde, trat über Nacht Wasser in die Grube und schwemmte alles Werkzeug davon. Versuche den spontan entstandenen See trocken zu legen scheiterten und so ist der See ohne natürlichen Zufluss heute noch mystisch in der Senke zu bestaunen. Die zweite Geschichte folgte kurz darauf im Steinbruch, wo noch die seltenen Geburtshelferkröten leben.
Pünktlich um zwölf Uhr erreichte die Gruppe die Wurmlinger Kapelle, wo eine Vesperpause eingelegt wurde. Rasch ging es weiter auf dem Jakobsweg nach Rottenburg. Dort erfolgte der obligatorische Stopp in der Eisdiele unterhalb des Doms und zur Stärkung für die restlichen Kilometer.
Die Sonne brannte ordentlich und auch der Vierbeiner im Bunde suchte den Schatten.
Durch das Weggental und herrliches Grün wanderte die Gruppe zurück zum Ausgangsort, wo alle gemeinsam auf die Hochzeit der Wanderführerin anstießen – der Grund, warum die Wanderung um eine Woche verschoben wurde.
Wanderführerpool – Guides helfen aus
Der Wanderplan fürs neue Jahr steht an, aber die Personaldecke der Ortsgruppe ist dünn geworden?
Ihre Ortsgruppe will neue Zielgruppen ansprechen und neue Touren anbieten, aber Vorwanderungen und Planung sind zu zeitaufwändig?
Es gibt eine Lösung: Schauen Sie doch einfach mal in unserem Wanderführerpool vorbei!
Die ausgebildeten/zertifizierten Wanderführer im Pool stehen auf Anfrage zur Verfügung. Die Kooperation erfolgt in der Regel auf ehrenamtlicher Basis. Die Erstattung von Fahrtkosten und Auslagen klären Ortsgruppe und Wanderführer direkt miteinander ab.
Wir möchten Sie daher ermutigen, auf dieses Angebot zurückzugreifen, um attraktive Wanderangebote zu generieren!
Freie Plätze bei den Seminaren der Heimat- und Wanderakademie
Im Herbst 2018 finden jede Menge interessanter Seminare statt, bei denen es noch freie Plätze gibt.
Vor allem im Bereich Outdoornavigation haben wir ein breit gefächertes Angebot von den Basics wie „Handling mit digitalen Karten“ in Stuttgart am 14.09. und „Karte, Kompass, Orientierung“ am 18.10. in Weil der Stadt. Es gibt „Outdoornavigation mit Smartphone“ (29.09. in Stuttgart) und „…mit GPS“ (13.10. im Wanderheim Eschelhof bei Sulzbach/Murr). Mit diesem Know-how lässt sich die kommende Wandersaison bestens planen.
Auch unter dem Motto Erlebnispädagogik und Landschaft erleben haben wir noch drei spannende Angebote: „Achtsam durch die Natur – Wege in die Natur- und Erlebnispädagogik“ (15.09. Sachsenheim), „Aus der Landschaft lesen lernen“ (29.09. Nusplingen), „Was erzählt uns die Landschaft“ (19.10., Bad Boll).
Für die lyrisch interteressierten Wanderer ein Wochenende „Haiku & Wandern“ vom 2. – 4.11. in Löwenstein.
Wir freuen uns auf zahlreiche Angebote. Infos unter https://www.wanderakademie.de/fortbildung/
Alb hoch 4 – alle haben durchgehalten
Halte ich den Herausforderungen der Tour stand?
Diesem Gedanken stellten sich 24 Teilnehmer kurz vor der ca. 40 km langen Tour „Alb hoch 4“ am 14. Juli.
Von Eningen führte die Rundwanderung unter der Leitung von Wanderführer Michael Coconcelli vom Tal auf die Albhochfläche über Eulenbrunnen, Rutschenfelsen und Eppenzillfelsen zur Burgruine Hohenurach. Durchs Brühlbachtal gings hinauf zum Uracher Wasserfall, durch die Hölle zum Hofgut Güterstein und schließlich zum geschichtsträchtigen Gütersteiner Wasserfall (Standort eines Klosters/Kartause, ehemalige Grablege der Württemberger, so wie Ursprung der späteren Albwasserversorgung).
Kurz unterhalb des Fohlenhofes folgte die Gruppe dem Traufweg über Gelber Fels, Dettinger Höllenlöcher zum Roßfeld. Alle konnten den schönen Ausblick vom Gutenberg genießen, dann ging es weiter über Serpentinen zum Ortseingang von Eningen. Ein zusätzlicher Schlenker hinauf auf die Achalm beeindruckte abschließend mit herrlichen Aussichten ins weite Umland.
Ohne Ausfälle wurde nach ca. zwölf Stunden der Eninger Hof zur Schlusseinkehr erreicht, wo der Tag in gemütlicher Runde ausklingen konnte. Alle waren stolz auf die außergewöhnliche Leistung.
Ü30 unterwegs von Tübingen nach Rottenburg
Sonntagmorgen, 15. Juli, Tübingen: Die Glocken klangen und stimmten 18 Wanderer auf die bevorstehende Wellnesswanderung ein.
Wanderführerin Susi Bayer gab eine Einführung in den Ablauf der Wanderung und schon mussten die ersten Höhenmeter zum Schloss Hohentübingen überwunden werden. Dem Jakobsweg folgend erfuhren alle von einer Teilnehmerin, dass im Schlossgraben ein Elefant begraben liegen soll.
Nach wenigen Kilometern durch die Straße mit den Burschenschaftshäusern wurde der Bismarkturm erreicht. Weiter ging es über schmale Waldwege mit erstem Blick auf die Wurmlinger Kapelle.
Beim Vesper beobachteten die Wandernden die Gewitterwolken über dem Schönbuch, kamen aber auf den nächsten Kilometern über das Feld bis nach Rottenburg ordentlich ins Schwitzen.
Eine 15-minütige schweigende Einheit genossen alle genauso wie das Belohnungseis nach Erreichen des Ziels: Dom in Rottenburg am Neckar.
Ohne Regentropfen, dafür mit ca. 13 Kilometern Wanderweg in den Füßen verabschiedeten sich alle gegen 15 Uhr in den restlichen Sonntag.
Wetterkundeseminar war dramaturgisch perfekt
Das Seminar „Wetterkunde“ am 15. Juli unter der Leitung des zertifizierten Wanderführers Wolfgang Pösselt in Königsbronn verlief perfekt, sogar ein Gewitter mit starkem Regen zog auf und passte sozusagen ins Programm: Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erlebten alles von der Theorie bis zur Praxis (und wurden teilweise nass bis auf die Knochen…).
Die grundlegende Frage bei der Exkursion lautete: Was ist eigentlich Wetter? Wasser, Wind, Sonne, Luft – so konnte man erleben – sind die Rezeptzutaten. Die Seminarteilnehmer lernten ständiges Beobachten und Erkennen der Wolken anhand eines Wolkenatlasses.
Zuerst führte der Wanderführer hinauf auf das Härtsfeld mit seinen dort so wichtigen Hülben und Dolinen. Hier war Lesen in der Landschaft angesagt. Bei den Dolinenfeldern wird die unterirdische Wirksamkeit von Wasser sichtbar.
Ein aufziehendes Gewitter zwang die Gruppe zu einer sicheren Pause im Schützenhaus.
Anschließend ging es weiter, vorbei an einem großen Windpark und dem größten Solarpark Baden-Württembergs. Hier wurde deutlich, wie Wind und Sonne nicht nur für unser Wetter verantwortlich sind, sondern auch im großen Stil zur Energiegewinnung genutzt werden.
Es folgte ein rascher Abstieg hinunter ins Brenztal an den Itzelberger See. Als das Gewitter nicht mehr unmittelbar wahrzunehmen war, beschlossen alle trotz strömenden Regens bis zu den Autos bzw. bis zum Klosterhof in Königsbronn zu gehen.
Gut besucht: Ü30-Tageswanderung mit Zwischenstopp beim Bäcker
Die 21 Teilnehmer zählende Gruppe traf sich 08:45 Uhr am Bahnhof in Herrenberg und startete pünktlich mit dem 9 Uhr mit der 23,5 km langen Tageswanderung „Vom Mehl zum Vesper“. Die ersten vier Kilometer waren schnell überwunden und das Backhaus vom Bäcker Baier in Gültstein erreicht.
Nach einer Einführung in die Unternehmensentwicklung und Philosophie durch den Chef Jochen Baier übernahm dessen 15-jähriger Sohn die weitere Führung durch die Produktion. Die Teilnehmer waren beeindruckt von den Maschinen, den durchdachten Hygienestandards und freuten sich bereits auf die duftenden Backwaren, die im Anschluss nicht nur fürs Vesper gekauft, sondern auch gleich verspeist wurden.
Die Wanderung führte dann durch Streuobstwiesen, vorbei an herrlich reifen Kirschen hinauf in den Schönbuch – das größte zusammenhängende Waldgebiet Baden-Württembergs. Nach einer weiteren Stunde wurde zur Mittagszeit der Grafenberg mit seiner phantastischen Aussicht auf das Gäu und die Alb in der Ferne erreicht.
Frisch gestärkt und raschen Schrittes machte sich die Gruppe auf die nächsten 16 Kilometer durch den Wald und ein Rotwildgehege. Die Schwüle lies nur wenig nach und so kam man ganz schön ins Schwitzen.
Selbstverständlich wurde das neue Highlight der Region Böblingen – der Schönbuchturm – in die Wanderung integriert und bestiegen. Die Wanderer bestaunten die Konstruktion sowie den Ausblick.
Um 17 Uhr erreichte die Gruppe den Schlosskeller von Herrenberg.
(Bericht Susi Bayer)


















